Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen

Portada
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften., 1850
0 Opiniones
Las opiniones no están verificadas, pero Google revisa que no haya contenido falso y lo quita si lo identifica
 

Comentarios de la gente - Escribir un comentario

No encontramos ningún comentario en los lugares habituales.

Páginas seleccionadas

Otras ediciones - Ver todas

Términos y frases comunes

Pasajes populares

Página 38 - Alle römischen Bullen, Breven und sonstigen Erlasse müssen, ehe sie kund gemacht, und in Anwendung gebracht werden, die landesherrliche Genehmigung erhalten, und selbst für angenommene Bullen dauert ihre verbindende Kraft und ihre Giltigkeit nur so lange als nicht im Staate durch neue Verordnungen etwas Anderes eingeführt wird. Die Staatsgenehmigung ist aber nicht nur für alle neu erscheinenden päpstlichen Bullen und Constitutionen, sondern auch für alle früheren päpstlichen Anordnungen...
Página 78 - Austretung, die er bewirkte, zurückforderte, hatte der General zu Rom durch seinen in Trient wohnenden Prokurator das ganze Kapital schon ausser den österreichischen Staaten gezogen. Die Sache gelangte durch Prozess bis zur kk obersten...
Página 105 - Kirchen zu registriren und was ihnen darin nicht gefällt, hinauszuschaffen, über den Gottesdienst zu entscheiden, den Pfarrern bald mündliche, bald schriftliche Verweise zu geben, die Katecheten vor sich zur Probe katechisiren zu lassen, mit einem Worte: beinahe alles das zu unternehmen, was eine kanonische Visitation des Bischofs ausmacht 4).
Página 37 - Reinigkeit und Einheit der Glaubenslehren desto mehr aufrecht zu erhalten. Der Sachen unkundige Männer werden dem Worte und Scheine nach nichts gleichgültiger und unbedeutender als die Ablassbreven und Bullen ansehen, auch wohl glauben, der Staat habe Unrecht, derselben Einsicht zu fordern oder solche in gewissen Fällen zu unterdrücken. Ganz anders würden sie denken, wenn Ablässe auf zwei- bis dreihundert Tage, 15 — 20 Jahre, die irrigsten Begriffe der wahren Religionslehre dadurch dem Volke...
Página 36 - Landesfursten entgegen zu stellen, der wird sonder Zweifel noch heute die Triebfeder der traurigen Ereignisse finden, die geradehin in den belgischen Ländern die heiligsten Anstalten noch vor kurzer Zeit unausführbar gemacht haben. Wer sich etwas weiter umsieht, als was ihm vor Augen liegt, wird es nicht misskcnnen, und wer echte Wünsche heget, kann es nicht verschweigen.
Página 43 - Widerrede die Intimationen landesfürstlicher Verordnungen von den Kreisämtern an, warum soll es für Pfarrer, Dechante etc. bedenklich sein , wenn nicht abermal auch hier die eingebildete Exemption von der weltlichen Obrigkeit darunter verborgen liegt, um nur Alles auf den abgezielten Statum in Statu zu leiten. Es ist merkwürdig, dass sich der mindere Clerus, den es doch am nächsten trifft, niemals, sondern nur Bischöfe deswegen beschweren. Diese denken daher nur auf ihre Autorität und einseitige...
Página 33 - Klöster aufzuheben, katholische Kirchen zu vermindern, lutherische und calvinische zu vermehren, das Simultaneum des Gottesdienstes einzuführen, der allgemeinen Kirchendisciplin widrige Einrichtungen zu machen etc. etc. Ad 1. Dieses ist eine Klage ohne Beweis und sogar ohne Bemerkung eines Gegenstandes, die nur jene führen, denen es an Beweisen der wirklichen Fälle, folglich der Wahrheit fehlt, und die meistens selbst nicht wissen, was eigentlich ein geistlicher Gegenstand ist. Der Begriff von...
Página 40 - Regierung die gefährlichste Sache ist und worauf von jeher alle Widerspenstigkeit des Corporis Cleri gebauet war, weil sie immer auf den römischen Hof trotzten, der nach dem Zuge des besondern fori ihr einziger und letzter Richter sein sollte. Sehr viele glaubten sich dadurch des Bandes der Unterthanen gegen den Staat entledigt zu sein. Schriften und gedruckte Lehren zeigen von diesen Schlüssen. In blos geistlichen Amtshandlungen stehen sie noch heut unter den Bischöfen allein. Diese Beschwerde...
Página 7 - Absicht haben, dagegen iauf die Rechte des Staats, auf die Bedürfnisse des bürgerlichen Lebens gar keine Rücksicht nehmen. Sie betrachten den gesammten Unterricht, welchen die Bürger des Staats nach ihren verschiedenen Classen und Bedürfnissen in öffentlichen Schulen erhalten, bloss in Beziehung auf Religion und noch mehr auf Theologie; wollen daher alle Lehranstalten, von den untersten Landschulen bis zur Theologie, ihrer Aufsicht und Leitung anvertraut wissen. Die Forderungen, dass man die...
Página 82 - Stimme dawider streiten müssten , und würden. Da nun dieses in keinem Punkte geschieht, ja, was noch mehr ist, da weder über einen Gegenstand die Majora sich beschweren, sondern bald der eine oder etwelche dieses, und andere jenes abzustellen wünschen, so wird man gezwungen zu glauben, dass eine unter mehreren zerstreute Unwissenlie.it oder Nebenabsichten den Leitfaden der Klagen ziehen.

Información bibliográfica