Imágenes de páginas
PDF
EPUB

1.

BRUNO, geb. 1485, gest. 1519 den 21 October.

JOHANNES AMERBACH, geb. 1434, gest. 1514, erzeugte mit BARBARA ORTENBERG:

2.

MARGARITA, geb. den 5 August 1486, gest. 1488.

3. BASILIUS,

geb. 1488, gest. 1535 den 8 April.

[blocks in formation]

1.

MARGARITA,

geb. 1490, gest. 1541 den
26 September als Gattin
des JACOB RECHBURGER,
Handelsmanns und Bür-
gers zu Basel.

BONIFACIUS,

geb. 1495, gest. 1562 den
24 April.

Dieser zeugte mit MARTHA
FUCHS:

URSULA,

geb. 1529, gest. 1532 den

20 Juni.

2. FAUSTINA,

geb. 1531, gest. 1602 den

19 Februar.

Diese heirathete zuerst
1549 den ULRICH ISELIN,
Syndicus u. Professor pan-
dectarum, welcher den 25
Juli 1564 starb, sodann
zweitens 1566 den JOHANNES
OPORIN, welcher 1568 starb.

3.
BASILIUS,
geb. 1534, gest. 1591 den

25 April.

Dieser zeugte mit ASTERIA
RÜDIN, welche 1564 starb :

BONIFACIOLUS,
geb. 1562, welches Söhnlein
jedoch nach 4 Monaten wie-
der starb und mit welchem
der Name der Amerbache in
Basel erlosch. Dagegen be-
trachtet sich die Familie Ise-
lin als den Erben der Amer-
bachischen Tugend u. Ehre.

4.
JULIANA,

geb. 1536, gest. 1564 den
21 Sept. als verehelichte
WASSERHUHN.

5.
ESTHER,

geb. 1540, gest. 1542 den 5 Januar.

Quo nullus suo seculo fuit, cum in excudendis libris nitidior,

quod sumptuosæ dexteritatis est, tum in iisdem ad veterum exemplar. fidem restituendis diligentior,

quod eruditionem et laborem requirit;
JOHANNES AMERBACHIVS

hic cubat

cum BARBARA ORTENBERGIA singularis pudicit. fæmina

ас

BRVNONE BASILIOQ. filiis præpropera quidem hinc ereptis,

sed ante tamen eruditione sua trilingui per laboriosiss. Hieronymian. operum recognitionem, quibus nunc docti ubique gentium fruuntur, Orbi toto commendata.

BONIFACIVS AMERBACHIVS
Parentib. et Fratrib. opt.

sed et

MARTHAE FVCHSIÆ

uxori suæ Christianarum virtutum dotibus incomparabili cum VRSVLA ac HESTHERE duabus filiolis hic quiescenti:

item sibi ipsi liberis suis superstitibus,

FAVSTINÆ, BASILIO, IVLIANÆ, posterisque in humanæ fragilitatis memoriam

f. c. Parentibus Fratribusque jam olim, Vxore vero in ipso ætatis flore cum Filiolis haud ita dudum, exspectandi censorii novissimique diei ergo collocatis.

Anno M.D.XLIT.

Auf dem Grabstein stund:

D. 0. S.

JOHANNES AMERBACHIVS et BARBARA ORTENBERGERA

sibi et suis fieri jusserunt.
H. MON. EXT. NON RECIPIT.

Johann Amerbach war der erste Basler Buchdrucker, welcher statt der gothischen Schrift auch römische anwandte. Hierüber indessen, so wie auch über die Verbindungen mit andern Druckern, welche er zum Behuf einzelner Unternehmungen hie und da eingieng, wird die Beschreibung seiner typographischen Arbeiten Auskunft geben, zu welcher wir nunmehr übergehen wollen. I. Anonyme Drucke, welche dem Johannes Amerbach zugeschrieben werden.

a) Ohne Jahrzahl: 1) Vincentius Bellovacensis liber gratiæ in IV partes distributus. Fol. sine loco

anno et typogr. 2) Ejusdem Speculi naturalis libri XXXIII in fol. max. s. loc. anno et typogr.

Ohne Signat., Cust., Seitenzahlen. Nach Laire (II, 22) um 1483 gedruckt. 3) Tractatus de arte oratoria. 4. Sine loc. anno typogr. Von diesem Druck giebt Hupfauer*) folgende Beschreibung:

«Dieser Titel ist in zwei Zeilen gothisch gedruckt und steht auf der ersten Seite des 1slen Blattes. Die Rückseite ist leer. Das 2te Blatt, welches mit a ij signirt ist, fängt an: Compositio elegantissima de omni dicendi genere. Et primo quidem in genere deliberativo. Von da aus sind die Typen durchaus römisch. Die Anfangsbuchstaben sind klein. Marginalien sind da. Das Ganze beträgt nur 8 Blätter, welche die einzige Signatur a haben. Blattzahlen, Custoden und Seitenaufschriften mangeln. Auf der ersten Seite des letzten Blattes nach der 18ten Zeile stehen folgende zwei Verse:

Orator quicunque voles disertus haberi

Dogmata nostra legas: utere et ingenio. Und weiter nichts. Die Typen sind die nämlichen, mit welchen Johann von Amerbach zu Basel 1486 das epistolare Marii Philelfi gedruckt hat. Ich habe von diesem Stücke noch keine Anzeige gefunden.) 4) Reuchlini libri III de verbo mirifico. Sine loc. anno typogr.

Diesem Werk ist ein Brief von Conradus Leontorius an Jacob Wimpfeling vorangedruckt, worin letzterer ersucht wird, in des Trithemius catalogus script.

[ocr errors]

*) Druckstücke aus dem XV Jahrhundert, welche sich in der Bil hel des regulirten Chor

herrenstists Beuerberg befinden. Augsburg 1794. S. p. 249. N° 26.

[ocr errors]

eccles., welcher 1494 in Basel bei Amerbach gedruckt werden sollte, (s. u.) auch dem Johannes Reuchlin einen Platz zu verschaffen. Dieser Brief ist geschrieben zu Speier den 21 April 1494, daher denn dieser Druck wahrscheinlich in das Jahr 1494 oder 95 fällt. Und zwar ist die Schriftart ganz dieselbe römische, wie in eben erwähntem Catalogus Trithemii, daher man mit Unrecht, weil jener Brief zu Speier geschrieben worden, geschlossen hat, dieser Druck sey bei Peter Drach in Speier erschienen, welcher letztere eine ganz andre Schriftart anzuwenden pflegte. (S. Seemiller IV, 17.) 5) Cursus optimarum questionum super Philosophiam Aristotelis etc. – Per magistrum Thomam Bricot sacre Theologie professorem emendate. — Fol. Mit

. Signaturen, ohne Custoden und Seitenzahlen. Über die Lettern sagt Seemiller (IV, 134): Charact. goth. minut. simillimus aut idem omnino cum charactere, quo impressa sunt commentaria in logicam Aristotel. Basilee per Johannem Amerbach. Panzer dagegen sagt, die Schrift sey character

romanus Joh. Amerb. 6Epistolare Francisci Philelphi. So die Überschrift auf der ersten Columne.

4. Die nämlichen Charactere, mit welchen Amerbach 1489 das Epistolare

des Marius Philelphus gedruckt hat. 7) S. Effrem Edisseni Libelli de Compunctione cordis, de judicio Dei et Resur

rectione, de Beatitudine anime, de Pænitentia, de Luctamine spirituali, de die judicii. - Goth. charact. mit Signaturen. 19 Blätter. Fol. Ist nach dem Catal. Bibl. Huberi ein amerbachischer Druck, so wie auch die fol

gende Nummer: 8) Rhetorica divina de oracione domini Guilermi Parisien. Dieselben goth. Charact. 58 Blätter. Fol.

b) Mit der Jahrzahl: Hier ist zuerst zu nennen das anonyme Wörterbuch Vocabularius latinus, breviloquus dictus, welches zu wiederholten Malen herausgegeben worden ist. Dass der Verf. kein andrer als Reuchlin sey, wird nicht mehr bezweifelt; Braun 1. c. II. p. 76) beweist es aus der Vorrede zur Londner Ausgabe des thesaurus linguæ latinæ von Robert Stephanus vom J. 1735. Die Angabe des Melchior Adam dagegen in dessen vita Joh. Reuchlini, wonach Reuchlin im Jahr 1480 « von

[ocr errors]

.

« AnteriorContinuar »