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6887

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A.572787

Alle Rechte vorbehalten.

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SEINER KOENIGLICHEN HOHEIT

DEM GROSSHERZOGE

FRIEDRICH VON BADEN,

DEM DURCHLAUCHTIGSTEN

RECTOR MAGNIFICENTISSIMUS

DER UNIVERSITAET,

EHRFURCHTSVOLLST DARGEBRACHT.

Vorwort.

Der grosse senat der universität Heidelberg bekam zuerst im frühlinge 1880, unter dem prorektorate des unterzeichneten, veranlassung, sich mit den vorbereitungen auf das iubilaeum des iahres 1886 zu beschäftigen, indem eine entscheidung über die literarischen festgaben getroffen werden musste, welche die universität ihren gästen und freunden zu bieten gedachte. Der senat setzte zur prüfung dieser sache eine kommission ein, welche aus dem prorektor, dem oberbibliothekar dr. Zangemeister und fünf anderen von den fakultäten gewählten mitgliedern, nämlich den professoren Gass, Bluntschli, O. Becker, Wachsmuth und Quincke, bestand und schon am 30. iuli bestimmte vorschläge machte, welche dann vom senate angenommen und von dem vorgesetzten grossherzoglichen ministerium bestätigt wurden. Unter denselben stand in erster reihe die herausgabe eines urkundenbuchs der universität, und die bearbeitung desselben ward am 10. ianuar 1881 mir übertragen. Als gehülfen wählte ich mir einen früheren schüler, herrn dr. A. Koch aus Mutterstadt, ietzt assistenten an der universitätsbibliothek und dozenten, und es ist wesentlich seiner bis zum ende des iahres 1883 dauernden mitwirkung und seinem verständnisse für die gestellte aufgabe zu danken, wenn die bewältigung des, wie man sehen wird, ganz ausserordentlich reichen und zum theil recht spröden materials in verhältnissmässig kurzer zeit gelang.

Neben dem, was die universität selbst sich an archivalien gerettet hat und von dem noch weiter zu sprechen sein wird, waren auch auswärtige archive und bibliotheken heranzuziehen, welche in folge der wechselvollen schicksale und schliesslichen zersplitterung der Pfalz eine fülle der werthvollsten materialien sowohl für die Pfälzische geschichte überhaupt als auch im besonderen für die der universität beherbergen. Obenan steht in dieser beziehung natürlich das generallandesarchiv in Karlsruhe, in welches die archive der früheren ober

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