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ist. Die Worte tabella facta der Überschrift sind nach Hrn. de Rossi Zusatz des Mittelalters, aber auf dem Originale selbst gemacht, und nach dem Beispiele der Fasten der Pontifices von Sutrium nimmt er an, die Überschrift babe etwa so gelautet: || II VIRI. AEDILES || QVAESTORES. COLONIAE. VENUSINAE || 'A. BELLO. MARSICO || IN. ORDINEM. RE

LATI 11 Das ganze Denkınal sei in fünf Columnen getheilt gewesen, deren vierte uns erhalten sei.

un

Hr. Peters legte einige zu seinem Reis ewerke gehörige Abbildungen von Vögeln vor.

1. Francolinus Humboldtü n. sp.; mandibula, regione ophthalmica, ingluvie, gutture pedibusque sanguineis; notaeo umbrino, maculis nigris fasciisque undulatis ornato; parauchenio albo maculis lanceolatis nigris; deraeo pectoreque ochraceocanis maculis nigris; hypochondriorum plumis nigris in medio albis. Long. tota 0,310; rostri 0,026; alae 0,160; tarsi 0,049; dig. med. c. u. 0,042. Tette.

Diese sehr schöne Art steht zwischen F. Swainsonii Smith und F. Clappertonii, ist sogleich ausgezeichnet durch die Färbung der langen Federn der Weichen, welche die Flügel von ten decken.

2. Pogonias (Laimodon) melanopterus n. sp.; fronte, ingluvie, gula, capitis lateribus sanguineis; vertice, sincipite nuchaque nigris, maculis lanceolatis sanguineis; deraeo, interscapulio, pectore uropygio tibiisque fuscis obsolete albofasciatis; ventre crissoque albis; alis caudaque nigris; pedibus coeruleonigris. Moçim boa,

Von Gestalt und Grösse des P. nigrithorax Cuv. (P. persona. tus Temm.) aber ohne alle gelbe Färbung am Körper und an den Flügeln.

3. Orlygometra (Crex) egregia n. sp.; supra olivacea, plumis nigris in margine olivaceis; regione opthalmica irideque carmineis; stria superciliari gulaque albis; capitis lateribus, jugulo pectoreque olivaceocanis; abdomine albo nigrofasciato; rostro sordide violaceo, dorso nigrescente, in apice albido; pedibus sordide carneis vel plumbeis. Long. tota 0,265; rostri 0,029; alae 0,132; tarsi 0,043; dig. med. c. u. 0,035. Tette. Nom. indigen. congurúsi.

Hr. Peters gab ferner eine vorläufige Notiz über einen bisher nicht beachteten Muskel des menschlichen Körpers, Constrictor pharyngis anterior v. internus und zeigte diesen Gegenstand erläuternde Präparate vom Menschen und vom Ochsen vor.

Dieser dünne platte Muskel liegt hinter den Musculi cricoarytaenoidei postici vor der dicken gefalteten Schleimhaut des Schlundkopfes verborgen. Er entspringt von der Fascia der Mm. arytaenoidei und entweder unmittelbar oder vermittelst eines sehnigen Bandes von der erhabenen hintern Längslinie des Ringknorpels, wobei die Fasern des Muskels der einen mit denen der andern Seite in der Mittellinie mehr oder weniger innig mit einander verwachsen sind. Die obersten Fasern steigen unter spitzen Winkeln von der Mittellinie nach unten und aufsen herab und krümmen sich dann wieder bogenförmig nach oben, kreuzen sich mit den untersten Fasern des M. palatopharyngeus und umschlingen den Schlundkopf an der innern Wand des Constrictor pharyngis posterior inferior (M. cricopharyngeus). Die mittleren Fasern verlaufen in derselben Weise mehr horizontal. Die untersten (von Meckel, Handbuch der menschl. Anatomie. Halle. 1820. IV. p. 248, als mittlerer Kopf der Speiseröhre bezeichnet) gehen in den vordern und in den seitlichen Theil der Speiseröhre über und umfassen dieselbe mit absteigenden Schlingen. Beide Muskeln zusammen bilden daher ausgebreitet ein breites mit seiner Spitze nach oben gerichtetes Dreieck und bedecken von hinten den ganzen innern Rand und den untern Theil der Mm. cricoarytaenoidei postici. Der Nerous laryngeus inferior durchbohrt den M. cricopharyngeus v. M. constrictor pharyngeus posterior inferior, die Arteria laryngea inferior tritt dagegen durch eine nur durch Fett und Bindegewebe angefüllte Spalte, welche sich zwischen diesem Muskel, dem Constrictor pharyngis anterior und dem M. cricoarytaenoideus posticus befindet.

Es steht dieser Muskel in seiner Bildung zwischen der Form, welche er bei den Einhufern und Raubthieren und derjenigen, welche er bei den Wiederkäuern hat. Bei den ersteren, wo er bereits lange als M. arytaenopharyngeus bekannt ist, sind die Muskeln beider Seiten in der Mitte mit einander verwachsen, entspringen aber nicht von dem Ringknorpel, sondern von den Cartila[1854.]

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lagines arytaenoideae, bei den letzteren entspringen sie dagegen vorzugsweise von dem Ringknorpel neben den inneren Rändern der Musculi cricoarytaenoidei postici und sind in der Mittellinie nicht mit einander verwachsen. Bei den Affen verhält sich der Muskel ganz wie bei dem Menschen, ist aber beträchtlich stärker.

Hr. Dove las über die Temperatur der Küsten von Grönland, Labrador uud der neu entdeckten arktischen Länder.

Die grosse Anzahl der zur Aufsuchung Franklins und seiner Gefährten unternommenen Expeditionen haben das bisher aus den arktischen Zonen vorhandene Beobachtungsmaterial so vermehrt, dass man hoffen kann, die Gestaltänderung der Isothermen in der jährlichen Periode auf eine viel schärfere Weise dort feststellen zu können, als es bisher möglich war. Da die Beobachtungen nach durchaus zweckmässigen Instructionen angestellt sind, so wird sich der Einfluss der täglichen Veränderung vollständig bestimmen lassen, so dass die gewonnenen Monatsmittel als wahre für die Zeiträume, in welchen sie erhalten wurden, angesehen werden können. Die Elimination der nicht periodischen Veränderungen erheischt aber die Kenntniss von Beobachtungen, welche eine längere Reihe von Jahren an demselben Orte angestellt wurden. Die den Überwinterungsplätzen der Expeditionen benachbarten Stationen sind Labrador, Grönland und die Forts der Hudsoncompagnie. Es wäre äusserst wünschenswerth, wenn, was aus Grönland in Copenhagen von Beobachtungen vorhanden ist, veröffentlicht würde, da aus dern Werke von Rink über die Handelsdistrikte von Grönland bervorgeht, dass hier ein reiches Material vorliegt, von welchem es aber nicht genügt, die allgemeinen Mittel zu kennen, da es sich hier um die Eigenthümlichkeit der einzelnen Jahrgänge handelt. In den Returns of Meteorogical Observations des Staates New York 1851 ist ein nicht berecbnetes siebenjähriges Beobachtungsjournal von Norway House am Nelson River 18411847, welches für mehrere Jahre in die Periode der Expeditionen eingreift, bekannt gemacht. Der Güte des Hrn. Lamont in München verdanke ich ausserdem eine längere Reihe von Jahrgängen durch Missionare in Grönland und Labrador, wel

che fast jenen ganzen Zeitraum umfassen. Die Stationen sind Neu Hernhut, Lichtenau, Lichtenfels, Nain und Hebron.

In Neu Hernhut sind die Beobachtungsstunden 6 U. M. u. 7 U. A. Jan. 1843 - Mai 1852 (es fehlt Juni 1849-Jan. 1850); in Lichtenau 51 -7 M., 12-14 Mittag, 6-7 Abends, Juni 1843Dec. 1851; in Lichtenfels nicht angegeben, Jan. 1846-Juli 1852; in Nain 7-8, 12, 4-59, Juli 1841 - Juli 1852; in Hebron 6-7, 12, 6-7, Sept. 1842 - Aug. 1848. Ich habe aus diesen Beobachtungen die mittleren Werthe und die Abweichungen der einzelnen Jahrgänge seit 1845 bestimmt, welche hier folgen, da sie wenigstens für benachbarte Gegenden annähernde Correctionen geben.

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Jan. Febr. Marz Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sept. Oct. Nov. Dec.

0.781
3.44
- 1.69

0.28
-0.31
- 0.89
- 0.14
-0.21
- 0.50
- 1.68

0.74

1.47 - 0.10

0.30

0.39 - 1.11

0.59 - 0.96

- 0.17 1

2.66
0.41

0.44
- 0.32
- 1.60

0.36 - 0.22

1.30
-2.48

2.30
1.10
0.30
1.91
0.35

1.00
-0.80

0.52
- 4.09

1.72
0.51
0,67
* 1.99
0.39
0.69

6.09 - 8.10

4.15 - 3.18

2.12 2.57 2.23

1.98 - 0.52

0.37 - 4.15

0.37 - 1.13 0.21 4.90

1.71 3.11 5.11

.21 1.22 3.95 4.54

0.34

4.50 - 0.03

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1.38 2.77 2.69 0.87 0.44

1.28

3.54 - 3.69

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Jan. Febr. März Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sept. Oct. Nov. Dec.

- 1.83 - 3.24 - 2.26

0.41 0.27 - 0.30 -0.99 -0.40 - 0.06 - 0.85

0.68 - 2.69 -0.42 -0.63 - 0.27 -0.44

0.01 - 0.16

- 0.31 - 3.80

1.69 1.03 0.37 0.31 2.60 0.21

- 0.06

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