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-

7-11

12-16

17-21

22-26

27-31

3:

5.74

7.62 6.34

7.78 6.94

9.09 7.54

1.91

- 1.12

- 0.27

0.59

1.43

-

Apr. 1-5

6-10

11-15

16-20

21-25

26-30

4.87

4.76

5.40

5.89

7 51

8.32

3.26

3.95

4.49

6.43

7.85

8.66

1.40 8.56 9.08 8.14

- 1.50 7.88 9.95 8.74

1.43 7.90 10.07 9.34

0.06 8.80 10.45 9.94

1.34 10.20 11.81 10.56

1.72 10.76 | 12.50 | 11 30

2.25

3.02

3.77

4.50

5.21

5.94

Mai 1-5

6-10

1-15

16-20

9.85

10.40

9.29

10.26

9.58

9.58

8.46

9.57

2.70 | 12.18 14.06 | 12.22

3.90 13.27 13.98 13.20

3.08 13.12 13.55 | 14.06

3.38 | 13.26 | 14.59 | 14.74

6.68

7.43

8.21

8.98
3.03 | 5.82

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In Beziehung auf die einzelnen Stationen ist folgendes zu bemerken:

Jakutzk 1830-1843 14 Jahre, St. 7. 1. 10; Irkutzk 18301844 14 St. 7. 2. 10; Ust Sisolsk 1826-1843 18 Jahre, St. 6. 2. 10; Arys 1834-1847 14 Jahre, ber. aus (7 + 2 + 2.9); Stettin 1836 - 1853 18 Jahre, red. aus 6. 2. 10; Christiana seit 1838, red. auf wahre Mittel; Prag 1800- 1839 40 Jabre, tägliche Extreme; Arnstadt 1831 - 1847 17 Jahre, tägliche Extreme; Aschersleben 1836 - 1845 95, ber. aus (7 + 2 + 2.9); Brocken 1836-1849 14 Jahre, St. 6. 2. 10; Brüssel 1833 - 1852 20 Jahre, tägliche Extreme; Paris 40 Jahre, Mittags; Udine 1803 - 1842 40 Jahre, tägliche Extreme; Toronto 1841 - 1852, 12 Jahre, wabre Mittel.

Stellt man die erhaltenen numerischen Werthe graphisch dar, so wie ich es für die Stationen Jakutzk, Irkutzk, Ust Sisolsk, Archangel, Petersburg, Brocken, Albany, Berlin, London und Madras in der „, Verbreitung der Wärme” gethan babe, so erhält man eine durch 73 Ordinaten bestimmte Linie, für welche es möglich wird, annähernd eine noch regelmässigere Curve zu substituiren, welche indem sie sich der vorigen so nahe wie möglich anschliesst, den Sinn der Abweichung der wirklich beobachteten Temperatur von ihrem regelmä[sigen Verlauf kennen lehrt, wie sich derselbe aus einer sehr langen Reihe von Jahren wahrscheinlich ergeben würde. Auf eine schärfere Weise erhält man dasselbe Resultat, wenn man die Temperatur vermittelst der Besselschen Sinusformel darstellt, und die berechneten Werthe mit den wirklich beobachteten vergleicht. Aber auch hier bleibt die Unsicherheit zu bestimmen, bei welcher Anzahl der periodischen Glieder man stehen bleiben soll, da die Form der Function zunächst unbestimmt ist und wenn man die Rechnung wirklich anführt, so sieht man,

dass die Hinzufügung eines neuen Gliedes ost die Gestalt der Curve wesentlich ändert, wenigstens in der Art, dass die an einer bestimmten Stelle erbaltenen Abweichungen der berechneten und beobachteten Werthe durch Hinzufügung eines neuen Gliedes ihre Zeichen ändern. Für die Ausfindung der wahrscheinlichen Ursachen anomaler Biegungen der jährlichen Temperaturcurven, auf welche Brandes zuerst besonders aufmerksam gemacht hat, scheint es mir daher zweckmässiger, das universelle oder lokale Auftreten solcher Abweichungen durch die Berechnung der Wärmecurven vieler Stationen zu ermitteln, wofür die hier und früher gegebenen Bestimmungen einen das Material mehr als verdoppelnden Beitrag geben, dessen nähere Discussion bier zu weitläuftig werden würde.

In fünf in den Schriften der Akademie enthaltenen Abbandlungen über die nicht periodischen Veränderungen der Verbreitung der Wärme auf der Oberfläche der Erde, habe ich vom Jahr 1729-1850 Monat für Monat die Temperatur jedes einzelnen Jahrganges mit den mittleren Werthen längerer Jahresreihen verglichen. Ich habe dabei einen doppelten Weg eingeschlagen, nämlich aus kürzeren aber für viele Stationen identischen Zeiträumen die gleichzeitigen Abweichungen bestimmt, und dann für einzelne Stationen aus sehr langen Reihen die wahren mittleren Werthe abgeleitet, und die wahren Abweichungen der einzelnen Jahrgänge für diese Orte ermittelt. Diese Normalstationen sind Madras, Palermo, Mailand, Genf, St. Bernhard, Peissenberg, Regensburg, Stuttgard, Karlsruhe, Wien, Prag, Berlin, Brocken, Kopenhagen, Mitau, Petersburg, Torneo, Zwanenburg, Paris, London, Kinfauns, Salem, Albany, Reykiavig, Gothaab.

Da aber monatliche Mittel zu lang sind, um nicht viele kurzdauernde Abweichungen zu verdecken, so muss, wenn es sich um eine schärfere Ermittelung des Fortschreitens der Störungen über die Oberfläche der Erde handelt, dieselbe Arbeit für fünftägige Mittel durchgeführt werden, was ich bereits früher für mehrere Stationen aus gleichzeitigen Beobachtungen sowohl tünftägiger als zehntägiger Mittel gethan habe. Da aber die Dauer

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dieser Zeiträume, aus welchen die Beobachtungen gleichzeitig vorhanden waren, zu kurz ist, um die fünftägigen und zehntägigen Mittel mit Sicherheit zu bestimmen, so muss hier neben der synchronistischen Darstellung eine chronologische gewählt werden. Die heute der Akademie vorliegende Arbeit enthält diess für mehrere Stationen, in der Weise, dass die fünftägigen Mittel jedes einzelnen Jahres verglichen sind mit den Werthen derselben aus einer langen Jahresreihe. Die Stationen sind folgende: Jena 1782-1800, Karlsruhe 1802 - 1821, aber nur die Hälfte des Jahres vom 1. April bis 22. Sept., Ust Sisolsk 1818-1843, Mitau 1824-1850, Jakutzk 1830-1843, Irkutzk 1830-1844, Arys 1834 - 1853, Stettin 1836 - 1853, Brüssel 1833 - 1852, Brocken 1836 - 1850, Aschersleben 1836-1848, Berlin 1842-1853. An diese chronologische Darstellung schliesst sich eine synchronistische an, deren speciellere Besprechung einer späteren Mittheilung vorbehalten bleibt.

Hr. Riess theilte Versuche über die Neeff'sche Lichterscheinung mit, aus welchen folgt, dass diese Erscheinung keine neue Eigenthümlichkeit der Elektricität beweist, sondern ein Corollar zu der früher bekannten Erfahrung ist, nach welcher in stark verdünnter Luft und bei grosser Nähe zweier Elektroden, nur die negative Elektrode mit Glimmlicht bedeckt wird.

Hr. Poggendorff trug folgenden Auszug eines Schreibens des Hrn. Melloni an Hrn. A. v. Humboldt über den Magnetismus der Gesteine vor.

Die Lava und fast sämmtliche Felsarten, die auf den einen oder andern Magnetpol anziehend wirken, sind magnetisirt, und besitzen demgemäss Punkte, die mit südlichem, und Punkte die mit nördlichem Magnetismus begabt sind.

Dieser Magnetisirungszustand ist bisher unbemerkt geblieben, weil die abstofsende Wirkung, welche ihn von der blossen magnetischen Affection unterscheidet, insgemein sehr schwach ist und man daher bei einem sehr kleinen Abstand von der Magnetnadel oder dem Magnetstab operiren muss, was denn in den nächsten Theilen des Minerals anziehende Reactions

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