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Zwölfter Bericht

über das

Bestehen und Wirken

Yog 107-19) 2NE
des

historischen Vereins

zu

Bamberg

in

Oberfranken in Bayern,

vorgelesen und genehmigt in der Sigung vom 28. März 1849,
und herausgegeben auf Kosten des Vereins.

(Mit dem ersten Bande der Quellensammlung für fränkische Geschichte,
enthaltend: Des Ritters Ludwig von Eyb Denkwürdigkeiten
brandenburgischer (hohenzollerischer) Fürsten, herausgegeben
von Dr. Constantin Höfler.)

Bamberg, 1849.

(In Commission bei Buchner in Bayreuth.)

Reindl'scher Druck.

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zu

Bamberg

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vom Mai 1848 bis zum Mai 1849,

erstattet von dem Vereinssekretär und Conservator

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Vorbemerkung.

adf.

94509

Der historische Verein freut sich, berichten zu können, daß die außerordentlichen Beitereignisse nicht nur keinen störenden Einfluß auf seine Verhandlungen und Forschungen ausgeübt, sondern vielmehr Mehre zu reger Thätigkeit der Bearbeitung des Feldes der Geschichte veranlaßt haben.

in

Nur in dem ruhmwürdigen Streben, durch Mittheilung der Urkunden oder Abschriften derselben. Materialien zur Abfassung von Orte und Landesgeschichten beizutragen, schei= nen Manche einigermaßen aufgehalten worden zu sein. Mögen diese nicht ermüden, sondern mit allem Eifer hierin fortarbeiten auf daß einmal, Licht

dunklen Barthien der Geschichte! verde in den noch

(S. die Aufforderung das

au in Nro. 105. S. 850. Ihrg. 1843. Bayreuther Intelligenzblatt und VII. Bericht. S. IX.

Die Freunde der Geschichte werden mit Freuden die Nachricht vernehmen, daß der historische Verein die Herausgabe fränkischer Geschichtsquellen beschlossen und bereits im Begriffe steht, das literarische Publikum mit dem ersten Bande zu beschenken.

Der derzeitige Vorstand des Vereins, Herr Archivar Dr. Constantin Höfler hatte bei der Versammlung der Mitglieder auf der Karolinenhöhe am 3. Juli des Jahres 1848 in seiner Abhandlung,,über die Aufgabe und Wirksamkeit der historischen Vereine, besonders derer in Franken“ auf die Wichtigkeit und Nothwendigkeit der Herausgabe der fråntischen Geschichtsquellen zum Frommen der Geschichte hingewiesen und dies in einem Programme, das in einem Abdrucke sowohl an die Mitglieder als an die historischen Vereine Frankens vertheilt worden ist, weiter auseinandergefeßt.

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I.

Leistungen des Vereins.

Das kgl. Regierungspräsidium von Oberfranken erließ gleich nach dem Empfange des Programms an sämmtliche Distriktspolizeibehörden und Rentämter des Bezirks eine Aufforderung, das Unternehmen zu unterstüßen. Wir können uns das Vergnügen nicht versagen, den Erlaß hier mitzutheilen:

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m

Im Namen Seiner Majeßtät des Königs.

,,Der historische Verein zu Bamberg beabsichtigt die Herausgabe fränkischer Geschichtsquellen in Gemeinschaft ,,mit den übrigen historischen Vereinen der fränkischen Provinz. Diese Herausgabe ist für die teutsche Ge„schichte um so wichtiger, als aus dem XV., XVI. und

*

Bayreuth, den 24. Dezember 1848.

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,,XVII. Jahrhunderte nur wenige edirte teutsche Geschichts,,quellen existiren, während die fränkischen Archive noch ,,viele wichtige, aber wenig bekannte Urkunden enthalten. „Es ist daher diesem Unternehmen der gedeihlichste Fort„gang zu wünschen und wird dasselbe zur Förderung und ,,Mitwirkung auf das Angelegenste empfohlen, indem zu,,gleich alle der kgl. Regierung untergebenen Behörden ,,aufgefordert werden, die Sache der historischen Vereine,,überhaupt auf das Eifrigste zu fördern, damit durch ge= „meinsames Zusammenwirken sowohl die Geschichtsquellen ,,immer mehr aufgeklärt, als auch das Interesse an der ,,vaterländischen Geschichte geweckt und erhalten werde."

Se. Königliche Hoheit, Herzog Marimilian in Bayern gab in einem Schreiben d. d. München, den 17. Januar 1849 sein Wohlwollen über das Unternehmen zu erkennen. Dort heißt es:

,,Lebhafte Befriedigung hat Mir die Absicht des Ver,,eins gewährt, eiu Zusammenwirken sämmtlicher historischer Vereine der fränkischen Länder zum Zwecke ́ einer ,,gemeinsamen Herausgabe fränkischer Geschichtsquellen zu ,,veranlassen. Möge das löbliche Beispiel, das durch die ,,bereits unternommene Herausgabe der Denkwürdigkeiten ,,Ludwigs von Eyb vorangestellt wird, jenem zu folgen, ,,aneifern und recht fördernde Theilnahme finden!“

Der historische Verein von Bayreuth hat sich in der Antwort auf die Uebersendung des Programms sehr beifällig ausgesprochen, die Ehre der Herausgabe überläßt er jedoch dem diesseitigen Vereine.

Den Erklärungen der historischen Vereine von Ansbach und von Unterfranken und Aschaffenburg sehen wir noch entgegen. Da bis jezt noch keine Antwort erfolgt ist, so läßt sich vermuthen, daß die Paquete nicht an Ort und Stelle gelangt sein mögen. Wir sind in diesem Falle bereit, noch einige Exemplare folgen zu lassen.

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