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Nachlese zur Lebensgeschichte Herzogs Alb. Sigism, v. Bayern. 253

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Kleine Nachlese zur Lebensgeschichte Albrecht Sigismunds, Herzogs von Bayern,

Fürstbischofs zu Freisingen und Regensburg.

Von Hofrath Hoheneicher.

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(Vorgelegt in der Plenarversammlung am 2. Mai 1839).

Das Andenken dieses, um beide Hochstifte, und besonders auch, wie bei einer andern Gelegenheit 1) gezeigt werden wird, um die schönen Künste hochverdienten Wittelsbachers 2) von Karl Meichelbeck 3) der Nachwelt überliefert, ist in unsern Tagen von zwei der trefflichsten vaterländischen Gelehrten, dem Hrn. Bischofe von Birta 26. Franz Ignaz von Streber“) und dem, zum unerseßlichen Ver

1) In einer Ubhandlung über die Verdienßte der Freifingischen Fürstbischöfe um Wisfenschaften und Künste.

2) Albrecht Sigismund, der jüngste Sohn des bayerischen Herzogs Albrecht VI. und der Leuchtenbergischen Erbtochter Mechtild, Enkel Herzogs Wilhelm V., wurde geboren zu München den 5. im August 1623 zwischen 6 und 7 Uhr Abends. Am 17. im April 1639 wurde derselbe, vor vollendetem 16. Lebensjahre zum Coadjutor des Freisingischen FürstBischofs Beit Adam von Geebeck postulirt und erhielt den 10. im März 1642 die våpftliche Confirmation. Nachdem Veit Udam den 8. Dezember 1651 gestorben, trat er qm 25. Hors mungs des folgenden Jahres die Regierung an, und wurde den 13. im Mai von Kaiser Ferdinand III. mit den Regalien belehnt.

3) In Historia Frisingensi T. I. P. I. pag. 391. 394. 401–415. P. II. Num. 420–429. p. 389-403.

4) Ueber eine goldene Medaille Herzogs Albrecht VI. in Bayern, Rebst einem Anhang –

lust der bayerischen Geschichte viel zu frühe gestorbenen, Herrn Legationsrath und Staats- Archivar A. S. Stumpf 5) auf eine seiner und ihrer würdige Weise erneuert worden. An diese vollens dete Ausarbeitungen wünschen folgende kleine Bruchstücke sich, zur weitern Ergänzung, bescheiden anzureihen. Die Quelle, woraus dieselben wörtlich gezogen sind, ist eine Handschrift, vormals in dem fürstbischöflichen Archive zu Freisingen, nunmehr in der kgl. Hof- und Staatsbibliothek dahier, welche in dem ersten Viertheile des vorigen Jahrhunderts der damalige Hofrath und Archivar, in der Folge Geheime - Rath und Hofkammerdirektor Johann Michael Wils helm v. Prey auf Straßkirchen größtentheils aus den Collektaneen und Notaten des gelehrten Fürstbischofes Johann Franz 6) (welche vielmal unter der Benennung Theca Celsissimi angeführt werden). und seines würdigen Reffen, Franz Sigismund Anton Freiherrn v. Eckgher auf Kapfing und Lichtenegg, Herrn von Kalling, chur, bayerischen und fürstlich Freisingischen Geheimen Raths, Freisingischen Oberhof-Marschalls und Pflegers zu Burgrain, in 10 FolioBånden, unter dem sonderbaren Titel: ,,Historia Frisingensis universalis“ eigenhändig zusammengetragen hat."). Gelegenheitlich köns nen diese Auszüge zum Beweis und Beispiel dienen, daß auch die Hochstifte ihre historias arcanas hatten.

über vier bis jezt unbekannte Schaumünzen seines jüngsten Sohnes Herzogs Albrecht Sigmund, Bischofs zu Freifing und Regensburg, in den historischen Abhandlungen der königlich bayerischen Akademie der Wissenschaften. Herausgegeben im Jahre 1807 (Erster Band) S. 293 — 338.

5) Beitrag zur Lebensgeschichte Albrecht Sigismunbs, Herzogs von Bayern, Bischofs zu Freising und Regensburg, in der Zeitschrift für Bayern und die angrånzenden Lånder, Jahrs gang 1817, Januar S. 77–96.

6) Aus dem Geschlechte der Freiherrn von Eckgher, erwählt den 29. im Januar 1695, gestorben den 23. im Februar 1727.

1) Schon anderswo*), ist bemerkt worden, daß Herr von Prey ein fleißiger, aber fehr unkritischer Sammler gewesen sey, und daß, weil er überdieß unwissende Kanzellisten zum Kopiren, ohne erforderliche Aufsicht, verwendete und äußerst schlecht, öfters gar nicht bes zahlte, feine Vorarbeiten, die über seine und die nächst vorausgegangene Zeit, besonders was er aus der angerühmten Theca Celsissimi abgeschrieben, wie die nachfolgenden Auszüge, ausgenommen, mit großer Behutsamkeit zu bes nügen seyn. Man findet es nicht überflüßig, diese Bemerkung bei gegenwärtiger Gelegens heit, jedoch unter der vorangezeigten Ausnahme, zu wiederholen.

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*) In dem Archive der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde IV. B.11. Ubth. pag. 498 Unmerkung C.

Anno 1666.

11.

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,,5. Julii obiit Serenissimus Albertus Dux Bavariae, Epis.. copi nostri pater princeps antiqui et germani candoris, in superos religiosissimus filii sui, si quae emendanda putavit, licet jam Episcopi, tamen severus corrector.

***.. :*

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Anno 1679.

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Ferdinandus Maria Elector Bavariae obiit morte repentina 26. Maii circa mediam tertiam pomeridianam in arce Schleisheim anno aetatis 43. Succedit Maximilianus Emanuel natu major filius sub patrui Maximiliani Philippi tutela. Alberto Sigismundo Episcopo nostro visus est defunctus Elector non adeo favisse immunitati (ecclesiasticae) ®) hinc allato mortis nuntio aeternitatem felicem precatum; hunc defectum tamen exprobrasse a teste verbis praesente audivi. Caetera fuit Princeps Patriae utilissimus.

Anno 1684.

Albertus Sigismundus admittit satis invite Coadjutorem Serenissimum Principem Josephum Clementem (Ferdinandi Mariae Electoris filium natu minimum), ') postulatum 27. No vembris, memor, quod, qui fuit Coadjutor, non desideret Coadjutorem. Sic locutus est modernus Eminentissimus Moguntinus.1o) Causa hujus Coadjutoriae, ut a bonis scio viris,

8) Das bekannte Umortisationsgeseg vom 20. April 1672 war der größte Stein des Unstosses.

9) Joseph Clemens wurde im nåmlichen Jahr 1685 auch Fürstbischof zu Regensburg, 1688 Kurfürst zu Cöln und Fürstprobst zu Berchtesgaden, 1694 Coadjutor zu Hildesheim und Fürstbischof zu Lüttich; wo hingegen er, in Folge einer der påbftlichen Bestätigung beigefügten Bedingniß,' die Bisthümer Freifingen und Regensburg abtreten mußte. Żwar wurde derfelbe zu Regensburg wiederum postulirk; die Postulation zu Freifingen hingegen, welche dër Domprobst Johann Sigismund Freiherr von Zeller auf Kleinstötten und Leiberftorff leitete, mißlang, und er erhielt den Domdechant Johann Franz Freiherr v. Efgher zum gewählten Nachfolger. Vergl. des Herrn Bischofs von Birta Abhandlung über die Bischofswahl zu Freifing im Jahre 1695 c. In den historischen Abhandlungen der Egl. bayer. Akademie d. M. II. B. S. 318–348. Joseph Elemens starb den 12, im Novem= ber 1723.

10) Anselm Franz von Ingelheim, erwählt den 7. Novbr. 1879, gestorben am 30. im März 1695, welcher doch selbst am Ende eine zweimalige Coadjutorie fich gefallen lassen

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