Publicationen aus den Preussischen Staatsarchiven, Volumen80

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Página 6 - Der Kaiser würde dem König in Polen nicht assistiren, möchte es eher der Krön thun und sich dadurch bei derselben angenehm machen, weil er seinen Sohn gern zu solcher Krön bringen wollte. Der Kurfürst muss eifrig Sachen, die Unterposition zwischen den beiden Mächten zu erlangen.
Página 4 - Der itzige König wäre noch jung, zum Kriege begierig; würde sich also wagen, etwas weiter zu acquiriren. In Schweden wäre nun etliche Jahre Friede gewesen; do sie außerhalb Krieg, hätten sie sich innerlicher Empörung zu besorgen.
Página xli - überschweren und gewis höchst wichtigen ue^otio alle womeuts, rktiomnu et reruiu desto sorgfältiger" überlegt werden, „damit künftige unglückliche Fälle verhütet und E. Ch. D. hohe Person, auch Churf. Haus und Staat in guter beständiger Securität und grundfester Glückseligkeit erhalten werden mögen". Sie erinnern alsdann daran, daß auch Salvius') erklärt habe, es werde nicht nützlich sein in Schweden zu verhandeln, falls er nicht zugegen sei, und weiter, daß bei den Friedensverhandlungen...
Página 7 - Kurfürst muss eifrig suchen, die Unterposition zwischen den beiden Mächten zu erlangen. Sei nöthig, jemanden an den Ragozzi in Siebenbürgen zu schicken, sonderlich wegen der vorgehenden Conjuncturen; und würde sich leicht ein Prätext zu solcher Schickung finden; käme darauf, wer dazu habil und aldorten angenehm; sei vorzuwenden, Wein, Pferde oder anders alda zu erhandeln. S. Ch. D. erfreuten sich, dass nunmehr das Consilium auf alle Fälle feste gesetzt; Verschwiegenheit wäre bei diesen Sachen...
Página xxxvi - ganz gute Freund- und Nachbarschaft halten, auch in Allianz mit ihnen treten wollte": und am 30 Januar 164? l) fügte er mit voller Bestimmtheit dem Auftrage, es auszusprechen, daß er nach billigmäßigem Vergleiche mit ihnen als seinen Nachbarn „eine nahe Defensivalliance zu schließen und mit ihnen in gutem Vertrauen zu stehen...
Página 3 - Hülfe zu leisten, als soweit die pacta verbinden. Interim mit Schweden zu tractiren, sich aber nicht zu vertiefen, sondern mit der Lande Sicherung. H. Hoverbeck. Churfürst kann sich uf eigne Macht nicht verlassen. Nichts zu thun, so nicht verantwortlich.
Página 211 - Relation, in der resignierend vermerkt wurde, daß „der meiste Theil unter dem Adel kaum selbst ein Pferd, darauf er reiten, geschweige einen mundirten Lehenreiter aufzubringen vermöchte".109 Dies widerlegt im übrigen auch die Protagonisten einer anderen apologetischen Richtung, die hingebungsvoll eine durchgängige aggressiv-„militaristische" Kontinuität des ostelbischen Adels von der hochmittelalterlichen Kolonisationszeit des 1 2.
Página 338 - Archiven seien nicht hierher geschickt, sondern „nur 3 kleine Schlüssel zu etlichen Kästlein und Cabinet zu befinden gewesen", die sie ohne kurfürstlichen Befehl nicht haben abfolgen lassen wollen, worauf auch der Abgesandte nicht besonders bestanden, auch nicht Befehl gehabt hat. Außerdem hat derselbe vorgebracht, obwohl früher auf den Todesfall von 100 Fl. 5 Fl. Lehngebühr gegeben fei, fo falle doch die Schwierigkeit dabei vor, „daß die teuä...
Página 27 - Macht und Gewalt, auf Guetachten Unserer gesambten Räthe selbige anzustellen und mit den Ständen oder dem Ausschuß die Notturft zu bereden; auch, da es die Zeit und der Sachen Zustand erfordert, in die Kreise die unvermeidliche und nöthige Verordnungen ergehen zu lassen. Wann aber die Sachen einigen Verzug leiden, hat er Uns die Ursachen der Convoca» tion fürhero zu berichten und darüber, sowohl auch was zur Handlung und Schluß ferner gehöret, Unsere Resolution zu gewarten.
Página 5 - Zu einer oder ändern Partei sich zu wenden wäre nach der Zeit nicht räthlich, sondern bei beiden um Frieden sich zu bemühen. Wenn eine oder die andere Partei unterläge, hätte man die victoriose zu nehmen, wie König Gustavus es mit König Friderico gemacht, den er abgewiesen. Ueber...

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