Characterbilder aus der bayerischen Geschichte: zur Erläuterung der Wandbilder des Bayerischen Nationalmuseums

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M. Brissel, 1878 - 616 páginas
 

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Página 509 - The borrower must return this item on or before the last date stamped below. If another user places a recall for this item, the borrower will be notified of the need for an earlier return.
Página 356 - So mancher wohl dich Vater nennt: Wer mich als Bruder nicht erkennt, der spricht das starke Wort mit schwachem Sinne. Wir wachsen all aus gleichem Samen, die Speise schwindet, die wir nahmen, wenn sie Nahrung uns gewährt. Wer kann den Knecht vom Herrn noch unterscheiden (kannt er auch beide wohl im Leben), wird ihm ihr bloß Gebein gegeben, nachdem Gewürm das Fleisch verzehrt? Dem dienen Christen, Juden so wie Heiden, der alle lebenden Wunder nährt.
Página 300 - Es wird schwer sein, vor dem Jahr 1760, ich will nicht sagen, ein in unserer Muttersprache richtig und mit Geschmack geschriebenes Werk, sondern auch nur ein einziges erträgliches Gedichtchen, ein einziges Blatt mit reiner und der Sache angemessener Schreibart ausfindig zu machen, das in der Pfalz wäre gedruckt worden.
Página 493 - Entschlusse euch gegebenen Verfassung, — sehet darin die Grundsätze eines Königs, welcher das Glück seines Herzens und den Ruhm seines Thrones nur von dem Glücke des Vaterlandes und von der Liebe seines Volkes empfangen will!— Wir erklären hiernach folgende Bestimmungen als Verfassung des Königreiches Baiern: (Auszug) Titel IX Von der Militaire-Verfassung § 1.
Página 158 - Landesherrn schuldig, und daher ohne weiters mit dem Strange vom Leben zum Tode zu richten! Nur aus allerhöchster Clemenz (?) und landesväterlicher Müdigkeit (?) werde verordnet, dasz allezeit 15 zu 15 um's Leben spielen und jener, auf den das wenigste Loos fällt, im Angesicht aller aufgehenkt werden solle.
Página 108 - Sum de Bibliotheca, quam Heidelberga capta spolium fecit et PM Gregorio XV. trophaeum misit Maximilianus Vtriusque Bavariae Dux etc. SRJ Archidapifer et Princeps Elector.
Página 360 - Mich dünkt, dass ich sie finde, Die nun das Banner führen soll: Ihre Meisterin, die kann es wohl, Die von der Vogelweide. 25 Hei, wie die über Heide Mit hoher Stimme klingen kann Und wunderhoch sich schwingen kann! Wie fein sie organieret, Ihr Singen wandelieret! 30 Sie tut es, mein' ich, in dem Ton, Der da schallt vom Berge Citheron, Wo die Göttin Minne Gebeut von hoher Zinne.
Página 357 - Nun teil' ich, eh' man mich begräbt. Mein fahrend Gut und liegend Land/) Daß niemand Anspruch drauf erhebt, Als dem ich hier es zuerkannt:^ All' mein Unglück will ich denen hinterlassen, Die mit Haß und Neid am liebsten sich befassen. Dazu der Reue Bitterkeit:») All mein Grämen Mag der Lügner nehmen;^ Mein thöricht Sinnen Sei denen, die mit Falschheit minnen...
Página 354 - Alemann' unter eine Krone bracht, Daß sie das Reiche sollen stören und wasten. All die Weile fülle ich die Kasten. Ich hab' sie an meinen Stock gemännet, ihr Gut ist alles mein, Ihr deutsches Silber fährt in meinen wälschen Schrein. Ihr Pfaffen, esset Hühner und trinket Wein, Und laßt die Deutschen fasten!
Página 439 - Reich zerrissen, und den Türken eingeräumt würde, und damit beide, Evangelium und alles, zu Grunde ginge. So sehen wir auch, wie bei den ausländischen Königen keine Treue ist, und wie die Städte ihrer Bürger mächtig sind...

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