Imágenes de páginas
PDF
EPUB
[ocr errors]

Abhängig vom Königtum war auch seit dem sechsten Jahrhundert das Organ der fränkischen Kirche, die Concilien, deren äussere Form freilich im Laufe der Zeit sich mannigfach gewandelt hat. Sie waren eine Schöpfung des Königtums das erste zu Orléans tagte noch bei Lebzeiten Chlodowechs im Jahre 511 sie konnten also nur veranstaltet werden auf königlichen Befehl, der sie auch verschob, absagte und an einen anderen Ort verlegte. Sie waren National- oder Partikularconcilien, je nachdem die Bischöfe aus dem ganzen Reich sich einfanden oder aus mehreren Teilreichen oder aus einem von ihnen. Die Bischöfe waren zum Erscheinen verpflichtet, doch konnten sie mit ihrer Vertretung Diakone, Presbyter oder Aebte beauftragen. Von der Beratung und Beschlussfassung waren die Laien ausgeschlossen, mochten sie gleich im Laufe der Zeit als Zuhörer sich einstellen; der König nahm erst seit dem siebenten Jahrhundert an den Verhandlungen teil. Die merowingischen Concilien aber waren keine concilia mixta, d. h. keine Versammlungen von Bischöfen und weltlichen Grossen zu gemeinsamer Ordnung von rein kirchlichen Angelegenheiten. Feste Regeln über den Vorsitz bestanden nicht; es scheint, dass entweder

sie Papst Hadrian I. (772-795) im Jahre 785 übergeben haben soll, bestehen aus 71 (nach anderer Zählart 80) fast insgesamt gefälschten Kapiteln, welche die Anklagen wider Bischöfe und Geistliche bekämpfen (P. HINSCHIUS, Decretales Pseudoisidorianae et Capitula Angilramni, Lipsiae 1863, S. 757-769; man citiert: Ps.- Angilram c. 51 (55) p. 761, c. 13 bis (72) p. 768). Die Sammlung des Isidorus Mercator oder Pseudoisidor ist im westfränkischen Reich (vielleicht im Sprengel von Reims) um die Mitte des 9. Jahrhunderts (von Ebo, Erzbischof von Reims, späterem Bischof von Hildesheim?, vom Verfasser der Capitula Angilramni?, von Bischof Aldrich von Le Mans ?) angelegt worden in der Absicht, durch eine einheitliche und möglichst umfassende Vereinigung kirchenrechtlichen Materials die Stellung des Episkopats gegenüber der Metropolitangewalt, dem Chorepiskopat und dem Laienstande zu heben; die Rechtsstellung des Papsttums zu fördern ist nicht geplant, aber tatsächlich wurde sie gehoben infolge der Benutzung der Sammlung durch die Päpste zu Gunsten des Episkopats (P. HINSCHIUS, a. a. O. S. 1—754). Die Hauptmasse des ersten Teiles (S. 1-247) bilden 60 Briefe von 30 Päpsten (Clemens I. 90—99 ? Melchiades 311-314), von denen nur der erste Clemensbrief und der zweite zum Teil echt, alle übrigen aus den verschiedensten Quellen kompiliert sind (man citiert: Ps.-Isidor, Ep. Euaristi c. 10 p. 92 und versteht darunter das 10. Kapitel im 2. Brief des Euaristus, da die Kapitel zweier und mehr Briefe desselben Papstes durchgezählt werden). Die Hauptmasse des zweiten Teiles (S. 247-444) enthält ausser der im 8. Jahrhundert in Rom gefälschten Schenkungsurkunde Constantins des Grossen (306-337) für Papst Sylvester I. (314–335) den teilweise überarbeiteten und mit Fälschungen durchsetzten Text der gallischen Recension der sog. Isidoriana, d. h. einer unter dem Namen des Erzbischofs Isidor von Sevilla († 636) verbreiteten Sammlung von griechischen, aber ins Lateinische übersetzten, afrikanischen, gallischen und spanischen Concilsschlüssen bis zum Jahre 683 (man citiert: Ps.-Isidor, Concil. Toletanum IV. (633) c. 3 p. 364). Der dritte Teil (S. 445-754) enthält Decretalen von 33 Päpsten (Sylvester 1. Gregor I. 590-604) und ein Synodaldekret Gregors II. (715-731) vom Jahre 721. Die echten Decretalen fanden sich zum Teil bereits in der Isidoriana, 48 unechte (unecht sind u. a. alle von Sylvester I. bis Felix II. 355-365) rühren von Pseudoisidor selbst her (man citiert: Ps.-Isidor, Decreta Felicis II. c. 14 p. 489 oder Decreta Leonis I. c. 97 p. 628 mit Durchzählung der Kapitel von zwei und mehr Decretalen desselben Papstes). Im Mittelalter wurde die Sammlung für echt gehalten, doch äusserten Stephan von Tournai († 1203), Marsilius von Padua († 1340) und Nicolaus von Cues († 1464) Zweifel. Vgl. im Allgemeinen E FRIEDBERG, Lehrbuch 5 S. 121 ff.

die Metropoliten oder alle Bischöfe den Vorsitzenden bestimmten oder dass ihn der König bezeichnete. Aufgabe der Concilien, die häufig an königlichen Pfalzorten stattfanden, war die Regelung von kirchlichen Dingen, soweit sie eine allgemeine Wichtigkeit für die gesamte Landeskirche und alle Reichsangehörigen hatten. Mit der Verkündung neuer Vorschriften verband sich die Wiederholung älterer Satzungen. Bei Anklagen gegen Bischöfe auf Absetzung waren sie die den Provinzialsynoden übergeordnete Instanz. Auch wichtigere Staatsangelegenheiten, z. B. Staatsverträge, konnte der König ihrer Begutachtung anheimgeben, gleichwie es ihm freistand, die Gegenstände der Beratungen in seinen Vorlagen namhaft zu machen. Die Beschlüsse waren verpflichtend für alle Mitglieder der Landeskirche. Um kirchliche Geltung zu erlangen und um mit geistlichen Mitteln durchgeführt werden zu können, bedurften sie der königlichen Bestätigung nicht, wenn sie nicht der König deshalb verwarf, weil sie dem bestehenden weltlichen Recht oder dem Staatsinteresse zuwiderliefen. Andererseits konnte die königliche Bestätigung nachgesucht werden, damit die Beschlüsse auch als weltliches Recht erschienen, d. h. unter staatlicher Autorität durchführbar wären 1).

Die Karolinger haben die merowingischen Concilien nicht in derselben Form zu neuem Leben erweckt. Das Königtum übte selbstständig oder nach Beratung mit den weltlichen und geistlichen Grossen die Gesetzgebungshoheit aus. Ohne die Pflicht, sich mit dem Hoftag, dem Reichstag oder dem Reichsconcil ins Einvernehmen zu setzen, konnte es kirchliche Normen schaffen, deren Bekanntmachung in den Kapitularien selten genug über ihre Entstehungsweise unterrichtet. Die Merowingerzeit hatte scharf zwischen Reichstag und Concil geschieden; die Reichsversammlungen der karolingischen Periode dagegen setzten gleich den sie vorbereitenden Hoftagen sich aus Bischöfen und weltlichen Grossen zusammen. Auch der Reichstag wird concilium, synodus genannt; seine Teilnehmer vereinigten sich zu gleicher Zeit und an demselben dazu bestimmten Orte. Häufig nach dem Stande getrennt, sodass die Geistlichkeit sich wieder nach dem Grade der Anwesenden in Curien der Bischöfe und Aebte sondern konnte, beratschlagten sie über kirchliche und weltliche Angelegenheiten, fassten aber gemeinsam die endgültigen, vom König zu bestätigenden Beschlüsse, an deren Wortlaut der Herrscher durch seinen nicht selten persönlich ausgeübten Vorsitz und seine Vorlagen einen hervorragenden Anteil hatte. Möglich war daneben die besondere Einberufung von rein kirchlichen Versammlungen, die aber, wenn sie in Gegenwart oder am Hofe des Königs sich einfanden, vom Standpunkt des fränkischen Staatsrechts als die mit geistlichen Grossen in Kirchensachen abgehaltenen Hoftage erschienen; auch ihre Beschlüsse unterlagen der königlichen Sanktion. Die Kanones von fünf Partikularconcilien des Jahres 813, deren Leitung Karl den Königsboten übergeben hatte,

1) Die Akten der merowingischen Concilien (511-695) sind herausgegeben von FR. MAASSEN, MG. Concilia I (1893).

waren Vorschläge, die der König billigen oder verwerfen konnte, Gültigkeit erhielten nur die in sein Kapitulare von 813 aufgenommenen Beratungsergebnisse. Die Bedeutung der kirchlichen Versammlungen in karolingischer Zeit darf gleichwohl nicht unterschätzt werden. Unter dem schwachen Regiment Ludwigs des Frommen (814-840) nahm ihr Einfluss auch auf dem eigentlich staatlichen Gebiete zu, ebenso die Tragweite ihrer Beschlüsse, deren Zahl grösser ist als die der Kapitularien. Die Geistlichkeit drängte auf den Reichstagen die Laien zurück; auf dem Tage zu Compiègne (833) beschloss sie die Absetzung des Kaisers (exauctoratio Hludowici). Allerdings wurden ihre Tagungen mehr und mehr zu Veranstaltungen mit nur politischen Zwecken. Sie erinnerten den Herrscher an die Aufgaben seines Amtes (Paris 829, Aachen 836); sie vertraten zugleich das Streben der kirchlichen Kreise nach Einheit, die gefährdet war durch Ludwigs Versuche, die Individualsuccession im abendländischen Kaisertum zu beseitigen durch Teilungen des Reiches, das er auf Grund fränkischer Rechtsanschauung als Hausgut der herrschenden Familie betrachtete1).

§ 16. Die Rechtsstellung der Geistlichkeit im Staat.

R. W. DOVE, De iurisdictionis ecclesiasticae apud Germanos Gallosque progressu (Berliner Diss. 1855), S. 20 ff. A. NISSL, Der Gerichtsstand des Klerus im fränkischen Reich. Innsbruck 1886. A. NISSI, Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung, Ergänzungsband III (1890/94), S. 365 ff. H. J. SCHMITZ, Die Bussbücher und die Bussdiziplin der Kirche. Mainz 1883. R. SOHM, Zeitschrift für Kirchenrecht IX (1870), S. 193 ff. H. WASSERSCHLEBEN, Die Bussordnungen der abendländischen Kirche. Halle a. S. 1851.

Welcher Art immer die Gründe waren, die den Uebertritt Chlodowechs zum orthodoxen Glauben der römisch-katholischen Kirche herbeiführten, jedenfalls war es für die Entwicklung des kirchlichen Wesens im Frankenreiche von der grössten Bedeutung, dass die nationalen und Stammesunterschiede nicht durch den Gegensatz des religiösen Bekenntnisses vertieft wurden. Nicht mit einem Schlage ist das Christentum durchgedrungen. Allmählig unterwarf es sich in Gallien die leitenden Schichten und dann auch die Massen des Volkes. In den Gebieten rechts des Rheines wurde das Heidentum seit dem siebenten Jahrhundert durch die Mission der iroschottischen Mönche, seit dem achten durch die der Angelsachsen, vornehmlich Willibrords († 738) und des Bonifatius († 754), bekämpft. So oberflächlich dann die Bekehrung der besiegten Sachsen zunächst sein mochte, die Uebertragung

1) Die Akten der fränkischen Concilien von 742-816 sind herausgegeben von A. WERMINGHOFF, MG. Concilia II, 1 (1904); über sie und die der Synoden bis 916 vgl. die Regesten im Neuen Archiv XXIV (1899), S. 459 ff. XXVI (1901), S. 609 ff. Neben den allgemeinen Concilien sind die sonstigen Versammlungen der Geistlichkeit (Provinzialsynoden, Diözesansynoden, bischöfliche Gerichtstage, Versammlungen der Pfarrgeistlichen mit ihren Dekanen) im weiteren Verlauf dieses Abschnitts zu erwähnen.

der kirchlichen Organisation in ihre Gebiete verhinderte den allgemeinen Abfall von der staatlich anerkannten Religion. Sie zu bewahren und nach Möglichkeit vorab unter den Unterthanen des fränkischen Königs zu verbreiten, war die Aufgabe der alten und neuen Bistümer auf deutschem Boden. Erst gegen Ende des neunten Jahrhunderts hat dann die ostfränkische Kirche die Missionstätigkeit nach Osten hin, über die Grenzen des Reiches hinaus, in Angriff genommen.

Die allmähliche Ausbreitung des christlichen Bekenntnisses ist nicht ohne Einfluss geblieben auf die im Klerus vertretenen Nationalitäten. Ursprünglich in der Hauptsache aus Romanen bestehend, konnte er mehr und mehr aus Deutschen besetzt und ergänzt werden; seit Ende des sechsten und stets häufiger im Laufe des siebenten Jahrhunderts begegnen Franken als Inhaber bischöflicher Sitze. Die stammesrechtlichen Unterschiede wurden damit nicht beseitigt. Der einzelne Kleriker behielt zunächst sein angeborenes Recht, während sein Wergeld erhöht, d. h. seiner Person ein verstärkter strafrechtlicher Schutz gewährt wurde; nach der Lex Salica z. B. betrug es für den Bischof 900 Solidi, war also verneunfacht, wenn er nach römischem Recht lebte, nach der Lex Ribuaria 800 solidi; bei beiden fränkischen Stämmen verdreifachte sich das angestammte Wergeld des Presbyters als des regelmässigen Dieners der Kirche, genau wie jedem Diener des Königs das dreifache Wergeld und die dreifache Busse seines Geburtsstandes zukam. Nach fränkischer Anschauung, die darin mit den römischen Gesetzen übereinstimmte, sollten demnach regelmässig keine Unfreien, die des Wergelds erst allmählich teilhaftig wurden, in den Klerus aufgenommen werden; geschah es trotzdem, so war es eine Abweichung von den auch kirchlich festgehaltenen Grundsätzen. Jeder Laie aber, der Kleriker oder Mönch werden wollte, bedurfte der ausdrücklichen Genehmigung des Königs oder des Grafen. Chlodowech zuerst hat diese Vorschrift mit Rücksicht auf die von den Römern überkommene Steuerverfassung, die von der Geistlichkeit teilweise beanspruchte Minderung der öffentlichen Lasten und Leistungen verkündet, und noch Karl der Grosse hat sie aufrechterhalten, zumal Kleriker und Mönche ausser bei feindlichen Einfällen vom Heeresdienst befreit waren, da ihnen das kanonische Recht das Tragen von Waffen untersagte. Der persönliche Kriegsdienst der Bischöfe und Aebte ergab sich aus ihrer Zugehörigkeit zu den Senioren; sie waren verpflichtet, ihre Vassallen und Hintersassen ins Feld zu führen. Alle Geistlichen leisteten wie die Laien den Untertaneneid auf die Reliquien. Ihre Kirchen aber genossen wie früher das Asylrecht, keine weltliche Gerichtsverhandlung ausserdem sollte in ihnen stattfinden.

Ein besonderer Gerichtsstand sodann unterschied seit der zweiten Hälfte des sechsten Jahrhunderts den Klerus vom Laienstand; bei seiner Würdigung sind Merowinger- und Karolingerzeit auseinander zu halten. In jener blieben die Bischöfe grundsätzlich der weltlichen Gerichtsbarkeit im vollen Umfang unterworfen, in eigentlichen Kriminal

sachen aber, die mit der Acht oder der Todesstrafe bedroht waren, sollte je nach dem Ausfall des Einleitungsverfahrens im Königsgericht, das die Voruntersuchung gegen den Angeklagten in sich schloss, das Hauptverfahren während der Synode folgen. Hier erhob der König, persönlich oder vertreten durch einen Bevollmächtigten, die Anklage, hier wurde der Angeklagte entweder freigesprochen oder seines kirchlichen Amtes entsetzt. Freispruch machte das Schlussverfahren in dem Königsgericht unnötig; im anderen Falle galt der abgesetzte Bischof als Laie, den das Königsgericht ohne Zuziehung von Geistlichen mit weltlicher Strafe belegte, dann erst der König begnadigen konnte. Nur bei handhafter Tat oder dem Geständnis der Schuld konnte der König sofort gegen den verbrecherischen Bischof vorgehen, ohne das Erkenntnis der Synode abwarten zu müssen. Alle übrigen Kleriker wurden ursprünglich in peinlichen Sachen vor dem weltlichen Gerichte prozessiert gleich den Laien, bis die Kirche die Forderung erhob, dass gegen sie kein weltlicher Richter eine Zwangs- oder Strafgewalt ohne Vorwissen des Bischofs ausüben dürfe. Chlothars II. († 629) Edikt vom Jahre 614 erledigte die Streitpunkte1). In weltlichen Kriminalsachen der vom Bischof abhängigen Kleriker liess es den weltlichen Prozess vor dem weltlichen Richter bestehen, sobald handhafte Tat oder Geständnis vorlag; der Bischof aber sollte zuvor davon benachrichtigt werden, sei es um vor der weltlichen Aburteilung gegen den Geistlichen disziplinarisch vorzugehen, sei es um ihn im weltlichen Gerichte zu unterstützen und, wenn angängig, der weltlichen Strafe zu entziehen. Von den niederen Klerikern aber sollten Presbyter und Diakone bei schweren Verbrechen, auch im Falle handhafter Tat oder des Geständnisses, zunächst in einem weltlichen Einleitungsverfahren überführt werden müssen; dann sollte im geistlichen Hauptverfahren vor Bischof oder Synode Freisprechung oder Amtsentsetzung erfolgen, endlich das weltliche Gericht, nicht gebunden an das Urteil der geistlichen Instanz, den Angeklagten strafen oder freisprechen. In allen causae minores, namentlich in Sachen de personis, d. h. bei Vergehungen, die nicht durch Blut, sondern durch Zahlung von Geld und Geldeswert zu sühnen waren, war die Vorladung der niederen Geistlichen vor den weltlichen Richter erst dann möglich, wenn sich dieser zuvor mit dem Bischof verständigt hatte. Der Bischof also konnte den Streitfall von sich aus erledigen, anderenfalls nicht hindern, dass der weltliche Richter mit unmittelbarem Zwang einschritt, um dem Kläger zu seinem Rechte zu verhelfen. Voraussetzung war dabei, dass bei jedem Streit zwischen

1) Vgl. c. 6 des Pariser Concils von 614: Ut nullus iudicum neque presbyterum neque diaconem aut clericum aut iuniores ecclesiae sine scientia pontificis per se distringat aut condemnare presumat. Quod si fecerit, ab ecclesia, cui iniuria iurogari dinoscitur, tamdiu sit sequestratus, quamdiu reatu suo cognoscat et emendet (MG. Concilia I, 187).

Chlothar II. bestimmte dagegen: Ut nullum iudicum de qualebit ordine clerecus de civilibus causis, praeter criminale negucia, per se distringere aut damnare praesumat, nisi convincitur manefestus, excepto presbytero aut diacono. Qui convicti fuerint de crimine capitali, iuxta canones distringantur et cum ponteficibus examinentur (MG. Capitularia I, 21 c. 4).

« AnteriorContinuar »