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yglichen lüten Czinsen gulden welden wisen Eckern wassern fischereyen gerichten Twingen bannen und allen andern Iren zugehörungen, nichts usgenomen, als Er die von der herrschaft von Osterrich in pfandisweis ynnhat, in unserm und des heiligen Reichs namen und von unsern wegen lozen sollen und mögen, noch seinem tode oder bey seinem lebedigen leybe, als In das am allerbesten gefallen wirdet, noch laute der brieff, die derselb Ffridrich von Tockenburg dorüber innhat. Also dass die herlichkeit, hobgericht eigenschafft und pfandung der egenanten güter Windek Wesen und Castel, mit dem Bann und allen Iren Rechten und zugehörungen, bey denselben Burgern und Stat zu Czurich ewiclichen bleiben sollen, von allermemclich ungehindert, und das sul noch mag nymand lozen dann allein wir, und unser nachkomen an dem Reiche Romisch keiser oder kunig, bey uns und dem heiligen Reich zu behalden und nymand fürbass zu vergeben zu verkaufen oder zu versetzen, in dheineweis. Mit urkund diss briefs versigelt mit unser kuniglichen Majestat Insigel. Geben zu Ofen nach Crists geburt viertzehenhundert Jar und dornach in dem vierundzweintzigisten Jare, am nechsten Mittwochen nach sant dorotheen tag, unserr Riche des Ungrischen etc. in dem XXXVII. des Romischen in dem XIIII. und des Bebemischen in dem vierden Jaren.

(Ad mandatum domini Regis Johannes Zagrab
Episcopus Cancellarius).

(Das grosse königliche Siegel hängt.)

6.

Befehl von König Sigmund an Graf Friedrich von Toggenburg, die Herrschaften Windegg, Wesen und Gaster

von der Stadt Zürich lösen zu lassen.

Ofen, 9. Februar 1424.

Wir Sigmund von Gotes gnaden Romischer kunig zu allen zeiten Merer des Reichs und zu Ungern zu Behem Dalmacien

Croacien etc. kunig, Embieten dem Edeln Fridrich von Tockenburg und seinen Erben die Er ytzunt hat oder hinach noch seinem tode lesset, unsern und des Reichs lieben getrewen, unser gnad und alles gut. Lieben getrewen! Wir haben dem Burgermeister Rate und Burgern der Stat zu Czurich unsern und des heiligen Reichs lieben getrewen gonnet und erlawbet und vollemacht gegeben, das Sy die güter Windek Wesel und Castel mit landen lüten gülten gerichten bannen Twingen und allen anderen zugehorungen, nichts ausgenomen, als Ir die in pfandisweis ynnhabt in unserm namen und von unsern und des heiligen Reichs wegen an sich bringen und lozen sollen und mögen, wann In das gefellet und gute dunken sein wirdet als das unser Majestat brieff In doruber gegeben clerlich ynnheldet. Davon so gebiten wir euch ernstlich und vesticlich bey unseren und des Reichs hulden, das du Fridrich oder dein erben wänn die egenanten von Czuürich sulcher losung von euch begern und vordern, das Ir In zustunde der losung derselben güter gestattet und lozen gebet, umb also vil als euch dieselben güter sten und nicht hoher, wenn sie das an euch begern, und tut hiran nicht anders, als libe euch sey unser und des heiligen Reichs swer ungnad zu vermeyden. Geben zu Ofen versigelt mit unserm kuniglichen aufgedruckten Insigel nach Crists Geburt XIIII hundert Jar und darnach in dem XXIIII. Jare, an dem nechsten Mitwochen nach sant Dorotheen tag, unser Riche, des Ungrischen etc. in in dem XXXVII. des Romischen in dem XIIII und des Behemischen im vierden Jare.

(Ad mandatum domini Regis Johannes Zagrab
Episcopus Cancellarius.)
(Das kleine königliche Siegel ist aufgedrückt.)

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7.

Fernere Bewilligung von König Sigmund für die Stadt Zürich, auch alles Uebrige was von der Herrschaft Windegg versetzt worden an sich zu lösen.

Ofen, 9. Februar 1424.

Wir Sigmund von Gotes gnaden Romischer kunig zu allen zeiten Merer des Reichs und zu Ungern zu Behem Dalmacien Croacien etc. kunig, Bekennen und tun kunt offembar mit disem brieff allen den die In sehend oder hörend lesen: Als wir den Ersamen Burgermeister Raten und Burgern gemeinlich der Stat ze Czurich unsern und des Reichs lieben getrewen gonnet und erlawbet haben, Windek Wesel und Caster mit lüten gütern Twingen bennen gerichten Rechten und allen zugehörungen von dem Edeln Fridrichen Graven zu Tockenburg unserm und des Reichs Lieben Getrewen, und sinen Erben an sich zu lozen und zu bringen, als das unser Mayestat brief darüber geben eigenlich uswiset. Also mit wol bedachtem mut gutem Rat und rechter wissend von Romischer kuniglicher Macht haben wir In dise besunder gnad getan und tund In die in crafft dis briefs, were es sach, das von den egenanten gütern ichts andern lüten, in welchem Adel oder wesen die syen, geistlich oder weltlichn, versatzt, verköfft oder verpfendt, wellicherlei das were, nichts usgenomen, das Sy das gemeinlich und sunderlich an sich lozen koffen und besitzen und geniessen sullen und mögen, in allen Rechten, als die egenante gütere Windek Wesel und Castel In verschriben sind, als lang bis das wir oder unser nachkomen an dem Reich, Romische keyser oder küng soliche gelozte güter wider von In lozen umb also vil als Sy die an sich gebracht und gelozt haben. Mit urkund dis briefs versigelt mit unsrem kuniglichen Mayestat Insigel. Geben zu Ofen nach Cristus Geburt vierzehenhundert Jare und darnach in dem Vier und zweintzigisten Jare am nechsten Mitwochen nach sant Thorotheen tag, unser Riche des Ungrischen in dem siben und drissigisten, des

Romischen in dem vierzehenden, und des Behemischen in dem vierden Jare.

(Das Original ist nicht mehr vorhanden.)

8.

Erklärung der Stadt Zürich, wie nach dem Tode von von Graf Friedrich von Toggenburg dessen Erben sollen gehalten sein, die im Burgrecht für sie bestimmten Artikel zu erfüllen.

31. December 1433.

Wir der Burgermeister die Rät und Burger gemeinlich der Statt Zürich Tund kunt allermenglichen mit disem brief: Nachdem und wir mit dem Edeln Wolgebornen unserm gnedigen lieben Herren Grauff Fridrichen von Toggenburg, Herren ze Utznach ze Meygenfeld im Brettengöw und uff Tafaus etc., by langer zit har, ein Burgrecht gehept habend, darinn wir Uns zuo beider sit gegen einander mit vil stuken und artikeln verschriben versigelt, und mit gelüpten versorgt, nach lut und sag der brief so wir einander darumb übergeben habend, in dem Burgrecht besunder ein artikel begriffen ist, der uff sölich form lut: wenn der vorgenant unser gnediger Her Fridrich Grauff zuo Toggenburg etc. von todes wegen abgegangen ist, weltind denn sin erben by dem Burgrecht nit beliben, als wir das mit sinen gnaden uffgenomen habend, das doch denn nach sinem tod alle sin Stett, schloss vestinen tälr, land und lüt, die er bat oder gewint uns den obgenanten von Zürich die nechsten fünff Jar so nach sinem tod schierost nach einander komend, und denn nit fürer an siner erben willen, zuo allen unsern nöten und sachen unseri offny Hüser und mit allen diensten darzuo wir Iro begerend und notdurfftig sind, gewertig und mit lib und guot uns behulffen und beraten sin sond, in aller der wise und mässe als sich des der vorgenant unser gnediger Her von Toggenburg gen uns mit sinem Burgrecht brief verschriben, und mit allem sinem land verpflicht hat etc. Als nun

zwüschend dem vorgeseiten Grauff Fridrichen von Toggenburg etc. unserem gnedigen Herren und uns den vorgenanten von Zürich zuo Rapreswil ein täding und berednusse beschehen ist das derselb unser Her von Toggenburg in einem zit einen oder me erben nach dem und Im das fügt ordnen und machen sol die uns gelobind und versprechind dem Burgrechtbrief den wir von sinen gnaden versigelt Innhabend genuog zu tuond etc. Darumb mit guoter zitlicher vorbetrachtung und rechter wissend, so hat der vorgenant Grauff Fridrich von Toggenburg die Edeln wolgebornen unser gnädige, lieb frowen frow Elssbethen Gräffin zuo Toggenburg geboren von Mätsch sin lieb Elich gemachel, zuo einem rechten erben über alles sin guot gesetzt geordnet und gemacht, mit sölichen stuken puncten artikeln und gedingen als hienach gar eigenlich gelütert stat. Item des ersten so ist sin gantz meinung ob es sich gefuogt das die obgenant frow Elssbecht geborn von Mätsch sin lieb gemachel den vorgenanten Grauff Fridrichen von Toggenburg unsren gnedigen Herren üerlepti, so hat er sy mit wolbedachtem muot guotem Rat und rechter wissen, zuo einer rechten Burgerin gemacht in unser Statt Zürich, fünff Jar die nechsten nach sinem tod, mit allen sinem land, es sigind Stett Sloss Vestinen tälr land und lüt nützit ussgenomen so er jetz hat oder hernach gewint. Also das sy uns damit gehorsam gewertig bystendig und hilfflich sin sol die fünff Jar uss nach sinem tod und nit lenger an Iren guoten willen zu allen unsern nöten zu gelicher wise und in aller der form und mäss als der Burgrechtbrief, den wir von dem vorgenanten unserm gnedigen Herren Grauff Fridrichen von Toggenburg versigelt Innhabend, mit allen und Jeglichen stuken puncten und artikeln von Im usswiset und seit. Der selb brief ouch also von der vorgenanten unser gnedigen frowen frow Elssbethen geborn von Mätsch sinem gemachel gentzlich und gar ordenlich und redlich gehalten werden sol an alle fürwort. Das ist sin gantzer will und meinung, dawider söllent wir die vorgenanten von Zürich die egeseiten frow Elssbethan unsers gnedigen Herren Grauff Fridrichen von Toggenburg lieb gemachel, alles sin land unt lüt das zit uss die fünff Jar nach sinem

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