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Vorwort.

Die

ie längere Einleitung in diese Schrift überhebt mich der Nothwendigkeit eine Vorrede zu schreiben, da in jener das Mittelalter, namentlich die Zeit der Kreuzzüge, charakterisirt ist. Ebensowenig brauche ich hier von der Literatur der Geschichte des Tempelordens zu reden, da diese am Schluffe dieser Schrift besprochen werden wird.

Der Tempelherrenorden, eine Hauptspeiche in dem Rade der Ereignisse, welche das Zeitalter der Kreuzzüge so denkwürdig und anziehend machen, hat stets den Geschichtsfreund angezogen, und dieß um so mehr, weil der Untergang und das innere Wesen des Ordens, die Frage über seine Schuld oder Unschuld vielfach in einen geheimnißvollen Schleier gehüllt war. Dupuy, der erste, der eine Geschichte des Ordens lieferte, ist in der lezten Ausgabe verfälscht. verfälscht. Nach langem Zwischenraum - folgten Anton und Le Jeune, während Andere einzelne Particen mit mehrerem oder minderem Geschick bearbeiteten. Sie Alle aber genügten nicht, theils weil sie die Quellen wenig oder gar nicht benußten, theils aber auch lediglich im Parteiinteresse, sei es im ultramontanen oder maurerischen, schrieben.

Vor mehr als 30 Jahren erschien die erste Ausgabe dieser Schrift. Sie fand Beifall wegen fleißiger Benuzung der Quellen *), wegen des Reichthums und der Uebersichtlichkeit des Stoffes und weil man hier die erste umfassende Schrift über den Tempelorden erhielt, deren Mängel freilich dem Verf. selbst nicht unbekannt geblieben

*) Was auch Thomas Babington Macaulay († zu Kensington 28. Dec. 1859), der seit 1825 Mitarbeiter am Edinburgh review war, in diesem kriti= schen Blatte, in welchem er die Schrift anzeigte, anerkannte.

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