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AUSGEWÄHLTE URKUNDEN

VERFASSUNGS-GESCHICHTE

+

ZUR

DEUTSCH-ÖSTERREICHISCHEN ERBLANDE

IM MITTELALTER.

MIT UNTERSTÜTZUNG DES K. K. MINISTERIUMS FÜR CULTUS UND UNTERRICHT

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DER

IN INNSBRUCK.

HERAUSGEGEBEN

DR. ERNST FREIH. V. SCHWIND

A. O. PROFESSOR DES DEUTSCHEN RECHTES

VON

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INNSBRUCK.

VERLAG DER WAGNER'SCHEN UNIVERSITÄTS-BUCHHANDLUNG.

1895.

J

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Vorwort.

Die vorliegende Publikation will, wie schon ihr Titel besagt, eine Reihe von Urkunden, welche die Verfassungsgeschichte der deutschösterreichischen Erblande im Mittelalter beleuchten, in bequemer Form der Benützung zugänglich machen. Sie ist zunächst für den akademischen Gebrauch in Uebungscollegien und Seminarien berechnet, wird aber vielleicht, da sie eine Reihe von bisher noch nicht oder nur in ungenügender Form gedruckten Urkunden, welche für die österreichische und damit auch für die deutsche Verfassungsgeschichte von Belang sind, in kritischer Form zum Abdrucke bringt, auch in etwas weiteren Kreisen sich als brauchbar erweisen.

Das Ziel, das wir mit dieser Sammlung anstrebten, und das zugleich die Grundsätze bestimmte, welche bei der Auswahl massgebend sein mussten, war, eine Illustration der Verfassungsgeschichte in den genannten Ländern durch Zusammenstellung der wichtigsten und für die Entwickelung typischen Urkunden zu geben. Dabei schwebte uns der Begriff der Verfassungsgeschichte in dem weiteren Sinne vor, wie er sich seit Waitz allgemein eingebürgert hat, derart, dass sie die Geschichte des gesammten Staats- und Verwaltungsrechtes in sich schliesst. In diesem Umfange nun sollte durch charakteristische Einzelurkunden so weit als möglich die Eigenart der Entwickelung in den einzelnen Territorien des späteren Oesterreich, wie das allen Gemeinsame und die Staatsbildung selbst skizzirt werden. Wenn dabei auch insbesondere der Verwaltungsgeschichte grössere Beachtung geschenkt wurde, so mag dies seine Begründung in der grossen `Be

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