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Urkundenbuch

der

Stadt und Landschaft Zürich.//

Herausgegeben von einer Commission der antiquarischen Gesellschaft in Zürich,

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Aarvar! ( 9 Try Von Mall Git Ot A.C. Lige

July 18,

917. Ritter Berchtold von Baumgarten zu Frauenfeld verkauft den Nonnen zu Töss einen Hof bei Bertschikon in dem Grüt, dessen Eigenthum der Lehensherr, Graf Hartmann der ältere von Kiburg, ebenfalls den Nonnen überträgt.

1255. Januar 26. In Kiburg. In nomine patris et filii et spiritus sancti. Noverint universi presentem literam inspecturi, quod || Berhtoldus milies a) dictus de Boumgarten', in Frowinvelt residens, cum uxore sua et filiis || et filiabus suis omnibus vendidit sororibus in Tozze curiam iuxta Bersinkon in dem || Gerute 2

cum suis appendiciis, quam a domino H[artmanno) comite de Kiburc seniore iure possederat feodali, eodemque comite ius proprietatis memorate curie, quod ad ipsum spectabat, prefatis sororibus largiente. Acta sunt hec anno domini M.CCLVO, septimo kal. Februarii, in Kiburc. Testes sunt hii: R. miles de Strase, Otto de Hertin, Wer. filius advocati, ůl. filius Glur, Eber. de Lomes, C. Clotarius de Wintertur et C. filius suus, Ber. Beckeli, Will. Kibe, R. Stehelli, Becker de Kiburc, Ber. Com pater et alii quamplures. Ut autem hec maioris robur obtineant firmitatis, presens litera sigillo predicti comitis est munita.

Original: Perg. 7/16 cm. St. A. Z. Töss nr. 32.
Dorsualnotiz: Ber. de Bongarton ze Bersinkon".
Sigel, beschädigt, des Grafen Hartmann des ältern; vgl. Herrgott, Sigeltafel 22 nr. VI.
Deutsche Uebersetzung auf Pergament, XVI. Saec., liegt beim Original.

918. Papst Alexander IV. verleiht dem Kloster Kappel die Gnade, dass es durch apostolische Briefe nicht genöthigt werden könne, jemand zu Leibding oder einer Pfründe aufzunehmen, wenn dabei nicht diese Bulle wörtlich erwähnt würde.

a) sic, statt: ,,miles".

· Nach Pupikofer Gesch. des Thurgaus I. 513 war der Stammsitz dieses Geschlechtes bei der Mühle Schönbaumgarten, Pf. Altnau, Ct. Thurgau.

? Bertschikon in den Pfarreien Elgg und Gachnang, politisch zum Ct. Zürich gehörig; nördlich davon hat der Siegfried-Atlas 66 ein Wäldchen Namens Willisgriit"; nur dieser letztere Name, nicht Bertschikon selbst, kommt im Urkundenregister von Töss vor, aber unrichtig zu Adliko estatt Attikon gestellt, vgl. Urkunde von 1296. Dasselbe Register identifiziert das Gerute" der gegenwärtigen Urkunde mit den Höfen Vorderund Hinter-Grüt zwischen Dynhard und Altikon, welche aber viel zu weit von Bertschikon entfernt sind; man müsste denn den Flurnamen Bertschi bei Dynhard dafür nehmen.

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