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La scoperta di questi sotterranei ha grande valore, non solo perchè essi rappresentano gli avanzi di un' antica villa romana probabilmente in stretto rapporto con il fatto della fondazione della ,,basilica Apostolorum", ma anche perchè la loro decorazione perfettamente conservata, è un esempio raguardevole di quello stile, continuazione del quarto pompeiano su cui si plasmò tutta la decorazione pittorica cemeteriale. Ancora non possiamo emettere un giudizio definitivo sull'estensione dell'edificio parzialmente scavato riservandoci a lavori compiuti uno studio dettagliato sull'argomento.

Questa breve relazione crediamo sia sufficiente a prospettare l'importanza del ritrovamento e le necessità di ulteriori indagini.

Aggiungiamo che al mosaico sovrastava un terrapieno di diversi materiali (terra, pietre, tegole e moltissimi frammenti di pittura antica), dell'altezza di due metri e al disopra di questo erano disposte due piani di ,,formae", le cui tegole di chiusura debbono essere state già adoperate in precedenza. I bolli sono i seguenti:

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.

• OPUS DOLIAR EX PRAED DD NN

EX FIG DOMITIANIS MINOR

scorpione

DE PRAEDIS DOMINORUM

NOSTROR AUGG

busto di Minerva coll'asta

C COMINI PROCULI

EX PRE DOM LUCIL

Tridente e palmetta

C. XV, 180 (età di Commodo)

• OP DOL EX PR DOM AUGG NN FIG FAOR

IAN CALVENTIA MAXIMIN
Ercole colla clava e la pelle del leone

C. XV, 773

(età Severiana)

C. XV, 1051

(metà II sec.)

C. XV, 216 (età Severiana)

Prima ancora di aver posto fine ai nostri scavi e prima d'aver potuto completare le nostre ricerche monumentali e storiche riferentesi a queste scoperte, abbiamo voluto rendere di pubblica ragione tutto il loro materiale, affinchè altri studiosi di sacra archeo

logia s'invoglino d'aiutarci nella soluzione dei molteplici problemi che ora ci stanno dinnanzi.

Non possiamo chiudere questi brevi cenni preliminari senza rivolgere ringraziamenti speciali all' E.mo Cardinal Vicario, presidente della Commissione d'archeologia sacra, che volle benignamente concederci nei nostri scavi l'aiuto dello zelante e capacissimo ing. G. Palombi ed i pratici operai della Commissione stessa. Altrettanto grati ci sentiamo al prof. A. Munoz, sopraintendente ai monumenti di Roma, che ci favori dal r. ministero dell'istruzione il permesso di levare il pavimento della chiesa. Ringraziamo pure il segretario barone R. Kanzler che ci fu validamente allato e generosamente metteva a nostra disposizione il materiale dei suoi studi sulla topografia di S. Sebastiano. Non possiamo dimenticare neppure il cuore aperto e generoso dei PP. Francescani, custodi della basilica, per gli aiuti che ci seppero dare e per le cure che dimostrano per tutti i preziosi monumenti che illustrano la storia dell' insigne basilica Apostolorum ad Catacumbas.

Der gute Hirt auf Gemmen

in Mitten anderer Symbole.

Der unten abgebildete, noch unedierte Ring (Fig. 1) befindet sich in der Sammlung unseres deutschen Camposanto. Der etwas gewölbte Rubin ist in einen Ring von feinstem Gold gefaßt, dessen plumpe Anfertigung aber kaum vor dem Jahre 400 liegen kann. Die eingravierte Hauptfigur ist der gute Hirt, mit geschürzter Tunika und Halbstiefeln, ohne Kopfbedeckung; sein Gesicht ist nach seiner rechten Schulter gerichtet, und dahin geht auch der etwas erhobene Kopf des Schafes, dessen zusammengefaßte Vorderfüße der Hirt ausgestreckt in der Rechten hält, während die Linke die Hinterfüße seiner Brust nähert. Ein hinter dem Hirten aufwachsender Oelbaum breitet über ihn seine Zweige aus. Neben dem Hirten steht in der bekannten Auffassung die Arche Noe, auf ihr die ruhende Taube mit dem Oelzweig im Schnabel. Ist die Zusammenstellung dieser beiden Gegenstände eine gedankenlose, oder hat der Steinschneider, resp. der Besteller

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Fig. 1.

des Ringes eine bestimmte Idee ausgedrückt sehen wollen? Welche wäre das dann gewesen? An Gräbern sind der gute Hirt und die Taube Noes mit dem Oelzweig der naheliegende Hinweis auf den Frieden. der dem Verstorbenen bei Christus gewünscht wird. Auf einem Ringe aber, den doch ein Lebender trug, springt ein bestimmter Gedanke viel weniger ins Auge.

Diese Erwägung hat mich darauf aufmerksam gemacht, daß eine bestimmte Klasse von Schöpfungen altchristlicher Kleinkunst noch nicht systematisch behandelt worden ist, nämlich das Bildwerk auf geschnittenen Steinen. Der Grund dieser Versäumnis liegt zunächst wohl darin, daß die Figuren meistens winzig klein sind. Wenn ich mich

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nun darauf beschränke, eine bestimmte Klasse dieser geschnittenen Steine, jene nämlich, auf denen mehrere Figuren in Verbindung mit dem guten Hirten zusammengefügt sind, als besondere Gruppe und in vergrößertem Maßstabe nebeneinander zu stellen, so wird auch ein solcher beschränkter Ueberblick nicht ganz wertlos sein. Besonders aber möchte ich damit einem strebsamen jungen Archäologen ein Thema geboten haben, dessen Bearbeitung lückefüllend zur Kenntnis des christlichen Privatlebens im Altertum und der darin waltenden Anschauungen beitragen würde. Ich habe mich nur auf

die mir zunächst zugänglichen Stücke beschränkt, die ich bei Garrucci, Storia dell'Arte cristiana Tav. 477, und bei Dalton, Catalogue of early christian antiquities, Platte I finde; letzterer gibt im ganzen 9, Garrucci 14 Gemmen, von denen aber zwei aus dem britischen Museum sich schon bei Dalton (n. 25 und 26) finden. Clercq, Pierres gravées, Tom. VII, Pl. XXX fügt Nr. 3509 zwei weitere Stücke hinzu. Adolph Furtwängler, Die antiken Gemmen, hat überhaupt nur zwei altchristliche, keine mit dem guten Hirten. Eine Durchforschung der Museen wird ihre Zahl sicherlich um vieles vermehren.

Meine Zeichnungen verdanke ich der auf diesem Gebiete geübten Hand des Herrn Wüscher-Becchi.

Ich schicke zunächst eine Metallscheibe des Vatikanischen christlichen Museums (vgl. Garrucci Storia dell'arte, Tav. 435, n. 6, Text p. 54) voraus (Fig. 2), welche weitaus die reichste Fülle biblischer Szenen um den guten Hirten gruppiert '). Es folgen sich nämlich der Reihe nach von oben her nach rechts: Sündenfall im Paradies, Jonas unter der Kürbisstaude, Opfer Abrahams, Quellwunder des Moses, geheilter Gichtbrüchiger, der sein Bett fortträgt"), Daniel in der Löwengrube, Noe in der Arche, im unteren Felde unter dem guten Hirten Jonas. aus dem Schiffe vom Seetier verschlungen, und Jonas, ans Land ausgespieen. - Das sind lauter allbekannte biblische Szenen auf den Gemälden der Katakomben, wie auf den Skulpturen der Sakophage, und zwar hier, als schon jede Szene sich einen bestimmten, festen Typus erworben hatte, an den sich unsere Komposition in getreuester Nachahmung, ohne jede Umgestaltung oder Veränderung hält. Es sind lauter Bilder aus dem alten Testament, mit Ausnahme des ge

1) Buonarroti hat sie an die Spitze seiner Vetri cimiteriali I 1. gestellt und dann einen einheitlichen Gedanken in der ganzen Komposition zu finden gesucht. Garrucci wiederholt den Versuch auf seine Weise.

2) Buonarroti sah hier Simson mit dem Stadttore von Gaza; Garrucci Susanna im Bade.

heilten Gichtbrüchigen; aber die Reihenfolge ist eine willkürliche, wenngleich der Sündenfall chronologisch richtig die oberste Stelle einnimmt, und, wenn wir nach links gehen, Noe sich richtig anschließt; wenn auch die beiden Jonasszenen unten, mit dem Jonas

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oben unter der Kürbisstaude den Kreislauf abschließen, so stehen doch Daniel und Isaakopfer, Paralyticus und Quellwunder in keiner ersichtlichen Beziehung weder untereinander, noch zu der Umgebung. Ich halte mithin die Zusammenstellung für eine willkürliche; es sind die den alten Christen beliebtesten und bekanntesten Bilder mit einander verbunden. Hier begegnet uns also dasselbe, was auf zahlreichen Sarkophag-Reliefs des späteren vierten Jahrhunderts: einfach nebeneinander gestellte biblische Szenen ohne einen leitenden Grundgedanken.

Gehen wir nunmehr zu den geschnittenen Steinen mit dem guten Hirten über.

Die Gestalt des guten Hirten bietet verschiedentliche, aber nebensächliche Variationen. Den Kopf wendet er bald nach rechts, bald nach links, und dahin ist dann auch jedesmal der Kopf des Schafes auf seiner Schulter gekehrt. Er ist immer jugendlich und bartlos,

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