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FONTES RERUM AUSTRIACARUM.

CESTERREICHISCHE GESCHICHTS-QUELLEN.

HERAUSGEGEBEN

VON DER

HISTORISCHEN COMMISSION

DER

KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN IN WIEN.

ZWEITE ABTHEILUNG.

DIPLOMATARIA ET ACTA.

LV. BAND.

WIEN, 1902.

IN COMMISSION BEI CARL GEROLD'S SOHN

BUCHHANDLER DER KAIS. AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN.

URKUNDEN UND REGESTEN

ZUR

GESCHICHTE DES BENEDICTINERSTIFTES

GÖTTWEIG.

III. THEIL.

1468-1500.

BEARBEITET

VON

P. ADALBERT FR. FUCHS,

EMERIT. PROFESSOR DER KIRCHENGESCHICHTE.

WIEN, 1902.

IN COMMISSION BEI CARL GEROLD'S SOHN
BUCHHÄNDLER DER KAIS. AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN.

Vorwort.

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Vorliegender III. Theil der Urkunden und Regesten zur Geschichte des Benedictinerstiftes Göttweig umfasst den Zeitraum von 1468 Mai 4 bis 1500, setzt mit dem Beginne der Regierungszeit des Göttweiger Abtes Lorenz Gruber ein und enthält in seinem Umfange sammt den Nachträgen von Nr. 1732-2277 einen bisher fast ausschliesslich unbekannten Stoff. Speciell von bedeutendem Interesse sind die zahlreichen Briefe aus den Jahren 1477-1482, welche geeignet sind, über den Rahmen des heute publicierten Materiales hinaus über die Kriege Kaiser Friedrich's III. mit Mathias Corvinus und die Zustände NiederOesterreichs in derselben Zeit mehr Licht zu verbreiten.

In gleicher Weise sind die hier aufgenommenen, auf den Passauer Bischofstreit von 1480 bezüglichen Copien von Urkunden und Briefen, welche sich von Nr. 1929-1985 erstrecken und zumeist aus Cod. F geschöpft wurden, für die eingehende Kenntniss dieses langwierigen Streites von höchstem Werte, da sie alle ausnahmslos Inedita sind. Sie wurden deshalb in die Arbeit einbezogen, weil ich die Originale hiezu trotz eifrigen Nachforschens nirgends auffinden konnte und deshalb anzunehmen ist, dass sie grösstentheils verloren gegangen sind.

Nicht geringeres Interesse dürften alle auf den Streit zwischen dem Bisthume Passau und der Abtei Göttweig in den Jahren 1496-1500 bezüglichen Urkunden und Briefe erwecken, welche sich von Nr. 2129-2224 erstrecken und höchst interessante Details über gleichzeitige kirchliche Zustände, die Verhältnisse an der römischen Curie und in der päpstlichen Kanzlei und rechnungsmässige Belege für Processkosten enthalten.

Die Editionsgrundsätze dieses III. Theiles decken sich vollständig mit denen des II. Theiles. Ich schliesse vorliegende

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