Imágenes de páginas
PDF
EPUB

bedürfnisse zu verschaffen, sehr gering; der grössere Theil, fast 2 Millionen Individuen, lebt unabhängig unter seinen Omzarghen (Herren), Amucranen (Edeln) und Amrgaren (Aeltesten), oder unter erblichen Fürsten seines Stammes. Das Volk wohnt unter Zelten, zuweilen auch in Höhlen an hohen und unzugänglichen Orten, wo es seine Unabhängigkeit behauptet und noch im Jahre 1819 unter dem Amrgar M'hausche einen blutigen Kampf gegen den Kaiser von Marokko geführt hat, der mehrere Jahre dauerte. Die Amazirghen sind von weisser Hautfarbe, mittlerer Statur, schönen athletischen Formen, rüstig, stark, thätig, lebhaft und meist schlank. Sie unterscheiden sich vornehmlich durch ihren spärlichen Bart For allen anderen Bewohnern Marokko’s; wie der Rif- Bewohner sich wieder durch einen grimmigen, boshaften und trotzigen Blick vor allen anderen Amazirghen und besonders vor den Schilluchs auszeichnet. Von Temperament sind sie lebhaft und aufgeweckt. Ihre Hautfarbe ist weisslich, das Haar nicht selten blond, dass man sie bisweilen eher für Landleute des nördlichen Europa, als für Bewohner Afrika's halten sollte. Sie tragen ein einfaches Hemd ohne Aermel, und Beinkleider; den Kopf scheeren sie und lassen nur auf dem Hinterhaupte die Haare stehen, tragen auch keinen Bart mit Ausnahme eines kleinen Knebelund Kinnbartes. Auf den Berggipfeln bewohnen sie Hütten und bisweilen Höhlen wie die alten Troglodyten; in der Ebene bauen sie sich Häuser von Stein und Holz, deren Mauern mit vielen Schiessscharten versehen sind. Sie sind trotzig, roller Verwegenheit, wenn sie gereizt werden, unversöhnlich in ihrem Hasse, und treffliche Schwimmer. Ihr Hauptvergnügen ist die Jagd; sie lieben ihre Flinten leidenschaftlich und sparen kein Geld, um sie mit Elfenbein oder Silber zu verzieren. Sie nähren sich hauptsächlich von der Viehzucht; bisweilen bebauen sie anch das Feld and legen sich auf die Bienenzucht. Ihre Lebensart macht sie zu ānsserst kräftigen und unruhigen Menschen; sie sind die erbittertsten Feinde der Christen und übertreffen an Fanatismus und Intoleranz selbst die Mauren.

Ganz ähnlich schilderte schon im Jahre 1526 Leo Africanus die Amazirghen. Sie sind, sagt er, schreckliche und gewaltige Menschen, die weder Kälte noch Schnee achten. Ihre Kleidung besteht aus einem wollenen Hemd auf dem blossen Leibe, und einem Mantel darüber. Um ihre Beine wickeln sie Lappen als Strümpfe. Auf dem Haupte tragen sie nichts, zu allen Jahreszeiten. Sie haben viele Schafe, Maulthiere und Esel, da ihre Berge wenig bewaldet sind. Sie sind die grössesten Diebe und ruchlosesten Verräther auf der Welt. Den Arabern sind sie sehr feindlich gesinnt und berauben sie des Nachts ... Die Wände ihrer Häuser bestehen aus Pfählen, die mit Kalk beworfen sind und ein Strohdach tragen ... Diese Gebirgsbewohner sind kräftig und muthig, und im Kampfe ergeben sie sich nicht lebendig. Sie kämpfen zu Fuss, und sind unüberwindlich, wenn sie nicht eine zahlreiche Reiterei gegen sich haben. Sie tragen Säbel und Dolche.

Es ist bekannt, dass die Garnisonen der vier kleinen spanischen Küstenforts nicht die geringste freundliche Beziehung mit den Bewohnern des Rif haben anknüpfen können. Sie dürfen es nicht wagen, das Castell zu verlassen, und sind in Bezug auf die dringendsten Lebensbedürfnisse, zuweilen sogar hinsichtlich des sūssen Wassers, auf die Zufuhr aus Spanien verwiesen.

war

Auswärtiger Handel Bengalens. Der jüngere Secrctair des Board of Revenue in Calcutta hat jüngst einen Report über den auswärtigen Handel Bengalens 1853–54 publicirt, aus 12 Sätzen einleitender Bemerkungen und 213 Quartseiten Tabellen bestehend, während man seit 20 Jahren auf Mr. Bells und seiner Nachfolger Commercial Annual verwiesen

Die Anlage dieses blauen Buches ist dieselbe; man findet darin aber auch Angaben über Aus- und Einfuhr, Schiff- und Tonnenzahl der untergeordneten Häfen von Tschittagong, Balasore, Arakan und Tenasserim, den Calcutta - PreisCourant, mit Angabe der höchsten und niedrigsten Marktpreise der eingeführten Güter. Der Totalbetrag des Handels von Bengalen betrug 1853 — 54 226,819,000 Rupien oder c. 22 Mill. L. St.; die Einfuhr 106,827,000 R., 13,084,000 R. mehr als der Durchschnittsbetrag der beiden vorigen Jahre. Die Ausfuhr 120 Mill. R., nur 4,400,000 R. mehr. Von der Einfuhr waren aber nur 60,674,000 R. in Waaren und 46,153,000 R. in Geld, gegen 50,256,000 und 38,510,000 1852 -53. Die Ausfuhr 1853-5 liber 11ș Crore in Waaren, kaum to in Geld, so dass der Werth der ausgeführten Artikel doppelt so gross als der der eingeführten war. Unter den Hauptartikeln der Einfuhr stieg die von BaumwollenGarn und Stückgütern von 26,942,000 R. im Jahre 1852— 53 auf 32,661,000 R., in bearbeiteten Metallen war der Zuwachs an 8 Lakh, eben so viel in Kupferwaaren, alle anderen Artikel blieben ziemlich stationair, nur Salz zeigte eine Abnahme von c. 10 Lakh. Unter den Ausfuhrartikeln stieg die son Indigo um 27 Lakhs, Korn um 14; Lakhs, die des Kriegsmaterials in Folge der politischen Begebenheiten um 84 Lakh, die des Salpeters um 7 Lakh. Die Zuckerausfuhr nahm um 1 Mill. Lakh ab, die der Baumwolle um 24 Lakh, die des Opiums um mehr als 27 Lakh. Die Einfuhr aus China hatte in Folge der dortigen Unruhen um 1 Mill. Lakh abgenommen. In Calcutta belief sich die Einfuhr von Putzsachen (Apparel statt des früheren Millinery) im letzten Jahre nur auf 1,723,000 R., die von Büchern und Schreibmaterial auf 968,000 R.

--th.

war

Freie Arbeit und Sklavenarbeit in den Colonien.

Wenn die Advocaten der Sklavenhalter in der Herausforderung der öffentlichen Moralität und gesunden Vernunft jetzt so weit gehen, zu behaupten, dass die Emancipation der Neger ein ihnen selbst angethanes Unrecht und eine Beeinträchtigung des allgemeinen Besten sei, so glauben wir in solchen bis zu einer widerwärtigen Paradoxie getriebenen Behauptungen nur die letzten krampfhaften Anstrengungen für eine verlorene und von der Welt gerichtete Sache erblicken zu dürfen. Von den angeblichen Thatsachen, durch welche eine so abgeschmackte Meinung erwiesen werden soll, liefert die eine die Verwahrlosung der Emancipirten, nur einen neuen Beweis für die alte, bei Individuen wie bei ganzen Menschenklassen hervortretende Wahrheit, dass Knechtschaft, barbarischer Druck und ein absolutes System der Bevormundung alle für einen vernünftigen Genuss der Selbstständigkeit erforderlichen Fähigkeiten des Menschen in einem erschrekkenden Grade zu ertödten vermögen'); und die andere, die Rückschritte der Bodencultur in den früher durch Sklavenarbeit angebauten Ländern, trifft ersichtlich nicht die Frage, ob die Neger emancipirt werden sollen, sondern lediglich die Art und Weise, wie die Emancipation erfolgen soll; sie verweist auf einige wirthschaftliche Gesichtspunkte, die zwar erst in zweiter oder dritter Linie stehen, aber doch immer beachtet sein wollen, wenn man auch nicht das menschliche Wohlsein nach der Menge des Waarenexports taxiren mag. Die Nachtheile, die ans der Sklavenemancipation für die Agricultur hervorgingen, hätten an vielen Orten durch Fürsorge der Regierung und namentlich der Sklavenhalter für zeitige Herbeiziehung anderer, freier Arbeiter zum grossen Theile vermieden werden können. In Bezug auf diese Frage liefert der Bericht von Hawks über die amerikanische Expedition nach Japan einige interessante Materialien. Er constatirt, dass der Ackerbau im Caplande seit der Sklavenemancipation noch immer darniederliegt; aber wir müssen bemerken, dass hier hauptsächlich zwei secundäre Cmstände mitwirkten, zunächst die Nähe belebter Hafenplätze, in denen die Emancipirten durch vorübergehende Beschäftigung, je nach ihrer Convenienz, in jedem Moment leicht für ihren Unterhalt sorgen konnten, sodann der Umstand, dass die Hottentotten durch den unverständigen Eifer einiger Missionare schon längst den landwirthschaftlichen Arbeiten entfremdet waren und keinen Ersatz für die in die Hafenstädte wandernden Neger boten. Es kann nicht füglich bezweifelt werden,

) Die Erbunterthänigkeit wird hinsichtlich ihrer entwürdigenden und deprimirenden Einwirkung auf den Menschen noch nicht im Entferntesten mit der Negersklaverei auf gleiche Linie gestellt werden dürfen; dennoch hatte sie in dem ihr rinterworfenen Stande die Fühigkeit, durch Umsicht, Thätigkeit und Sparsamkeit für die eigene Zukunft zu sorgen, dermassen erstickt, dass in unseren östlichen Provinzen wohl die Hälfte der selbstständig gewordenen Bauern durch Leichtsinn und lüderliche Wirthschaft in die traurigste Lage gerieth. Niemand wird jetzt so verblendet sein, auf Grund dieser Erfahrung zu behaupten, dass unsere Bauern eine besondere, nur zum Frohndienst qualificirte Menschenspecies bildeten und dass man ihnen durch Verleihung der Selbstständigkeit ein Unrecht zufügte, obgleich man seiner Zeit allerdings ganz ähnliche Behauptungen hören musste; es hat sich gezeigt, dass dieser Stand nach Ueberwindung des Krankheitsstoffes, den die Gewohnheit der Unselbstständigkeit ihm eingeimpft hatte, eines der gesundesten Elemente des Staats geworden ist. Wenn nun eine Situation wie die Erbunterthänigkeit, die dem Individuum doch noch immer in einer gewissen Sorge für sich selbst und für seine Familie ein Terrain zur Uebung seiner Selbstständigkeit übrig liess, Umsicht und spontanen Trieb zu verständiger Thätigkeit in dem angegebenen Grade ertödten konnte,

was darf man dann, ohne sich der sträflichsten Ungerechtigkeit schuldig zu machen, von den Negersklaven erwarten, denen ihr Leben Nichts als Zwangsarbeit unter der Peitsche, Zwangsarbeit für den Herrn war? Man sollte sich schämen, triumphirend auf die Thatsache hinzuweisen, bis zu welchem Masse der Mensch den Menschen entwürdigen kann, und lieber den Blick auf die glücklicher Weise nicht vereinzelten Ausnahmen wenden, in denen Neger den unheilvollen, auf ihnen lastenden Druck der Nachwirkungen ihres früheren Zustandes so glücklich überwunden haben, dass sie sich unter Weissen zu Wohlstand und einer geachteten Stellung emporarbeiteten. Solche Beispiele verrathen einen Grad sittlicher Kraft, den wir, unter ganz anderen Verhältnissen aufgewachsen, kaum würdigen können, und legen uns die Ueberzeugung nahe, dass auch die unglücklicheren Individuen ungefähr ein gleiches Mass sittlicher Befähigung, wie die anderen Menschen, besitzen werden, dass aber das ihnen zugefügte Uebel zu gross war, als dass es mit einem gewöhnlichen Masse moralischer Stärke überwunden werden könnte. Zeitschr. f. allg. Erdk. Neue Folge. Bd. I.

13

dass der von einigen Sklavenhaltern des Caplandes entworfene und mehrere Jahre wirklich durchgeführte Plan einer philanthropischen Gesellschaft, die Negermäd. chen zur Zeit ihrer Mannbarkeit freizukaufen, in einem Lande, wo nur 35,745 Sklaven lebten, mit Erfolg ausführbar war, und namentlich mit einer Unterstützung von Seiten der Regierung in nicht gar langer Frist eine allmähliche und die Interessen des Ackerbaues sicher stellende Hinüberleitung in den Zustand der Freiheit ermöglicht haben würde. Die speciellen Verhältnisse des Caplandes machten ein solches Verfahren höchst rathsam; aber die Regierung gab energischeren und schleunigeren Massregeln den Vorzug.

Auf der Insel Mauritius, einem Plantagenlande, hat man dagegen selbst die Wirkungen dieser schleunigen Massregeln rasch überwunden, obgleich die Zahl der Sklaven, deren Arbeit man plötzlich entbehren musste, sich hier auf circa 100,000 belief. „Nach einiger Zeit,“ sagt Hawks, „setzte die Heranziehung fremder Arbeiter, namentlich von der Malabar-Küste, die Pflanzer in den Stand, nicht allein auf die Dienste der freien Neger zu verzichten, sondern zu billigeren Preisen als vorher Arbeit zu erhalten. Die freien Schwarzen schienen hier wie an anderen Orten zu glauben, dass Emancipation Freiheit von Arbeit bedeute; sie waren in Folge dessen überhaupt nicht geneigt, zu arbeiten, selbst nicht um hohen Lohn, und verliessen die Arbeit nach ihren Launen, wann es ihnen gefiel. Die eingeführten Arbeiter, unter dem Namen Coolies bekannt, haben jetzt fast die gesammte Landwirthschaft in Händen, wie sie auch bei dem Befrachten und Ausladen der Schiffe thätig sind. In den Zuckerplantagen befinden sich bedeutende Colonien von ihnen. Es sind hier für sie und ihre Familien bequeme Häuser errichtet, und sie empfangen ausser Wohnung und freier Station 2 bis 3 Dollars monatlich. Dies ist für den Pflanzer billiger als Sklavenarbeit. Die Municipal - Gesetze zum Schutze der Coolies sind gerecht und streng; aber dieses Volk richtet sich wenig nach den Abmachungen mit den Arbeitgebern; es kommt und geht, wann es ihm gefällt, und geniesst hierin eine viel grössere Freiheit als die arbeitenden Klassen in England oder Nord-Amerika. Aber ungeachtet aller dieser Uebelstände stehen sich die Pflanzer bei diesem Verhältniss besser als vorher.“ In der That ist die Zuckerproduction, für die man gewöhnlich Sklavenarbeit als unerlässlich betrachtet, auf der Insel regelmässig gestiegen; im Jahre 1812 betrug sie 969,260 franz. Pfund, im Jahre 1851 dagegen 137,373,519 Pfund, und für das laufende Jahr (1852) wurde sie zur Zeit der Anwesenheit Perry's auf 140 Mill. Pfund geschätzt.

-n.

Neuere Literatur.

Neuere Arbeiten über das kaspische Meer, den Urmia

und Van-See.

Die Niveauverhältnisse des kaspischen Mecres sind cin Problem, dessen Lösung seit den ältesten Zeiten die Geographen beschäftigt hat. An die Stelle mehr oder minder gewagter Hypothesen treten jetzt allmählig immer genauere an Ort und Stelle angestellte Untersuchungen, welche bezwecken, zunächst die Thatsache der Veränderung durch genaue Messungen empirisch festzustellen, um dann darüber entscheiden zu können, welcher rein physikalischen oder geognostischen Ursache die Erscheinung zuzuschreiben sei. Nachdem die verschiedenen Ergebnisse der absoluten Höhe des Wasserspiegels des Meeres, zu welchen Parrot vermittelst barometrischer Nivellements langt war, es wünschenswerth machten, durch ein trigonometrisches Nivellement die Frage zu erledigen, wurde dasselbe in den Jahren 1836 und 1837 ausgeführt, und die Resultate der Messung in einem besonderen Werke: „Beschreibung der zur Ermittelung des Höhenunterschiedes zwischen dem schwarzen und dem kaspischen Meere in den Jahren 1836 und 1837 Fon G. Fuss, Saevitsch und Sabler ausgeführten Messungen, Petersburg 1849“, veröffentlicht. In einem im Bulletin de la Classe physico-mathématique de l'Academie de St. Pétersbourg, VIII, p. 337 über das Werk abgestatteten Rapport gelangt Struve zu dem Resultat:

im October 1837 war das mittlere Niveau des kaspischen Meeres 85.45 engl. Fuss = 12.21 Saschen = 26.045 Meter unter dem Niveau des schwarzen Meeres mit einem wahrscheinlichen Fehler von 0.83 Fuss =

0.12 Saschen = 0.252 Meter.

In dem eben erschienenen Werke von A bich: „Vergleichende chemische Untersuchungen der Wasser des kaspischen Meeres, Urmia- und Van-Sees, Petersburg 1856, 4., 57 S. mit 2 Tafeln“, finden sich über die Niveauveränderungen folgende Angaben.

Durch eine mehr als zehnjährige Reihe von Beobachtungen, welche dreimal täglich unter Aufsicht des Directors der Douane in Baku über die Abweichung des Meeresniveaus von einem als constant betrachteten Normalpunkte angestellt worden sind, geht hervor, dass der Einfluss der Jahreszeiten regelmässige Schwankungen in der Höhe des Wasserstandes hervorzubringen vermag, welchen zufolge die Differenz zwischen dem mittleren Niveau des Meeres im Winter und im Sommer in der Bucht von Baku im Durchschnitt seit 1850 acht bis zehn Zoll betragen kann.

Das Maximum des Meeresniveau's trifft nicht in jedem Jahre auf denselben Sommermonat und entspricht der Zeit, wenn die in das kaspische Meer strömenden Flüsse ihren stärksten Wasserstand haben. Das winterliche Minimum jenes Niveau's fällt auf die Periode, in welcher der Verlust durch Verdunstung, während des niedrigsten Standes der Flüsse, den schwächsten Ersatz findet. Diese Beobachtungen, für die Grösse der hier angedeuteten Einwirkungen auf das grosse Meeresbecken nach entgegengesetzten Richtungen massgebend, sind um so höher anzuschlagen, da der Golf von Baku keine Flüsse und Bäche aufnimmt und dem südlichen Theile des kaspischen Meeres angehört, welcher, im Verhältniss zur nördlichen Hälfte, einen viel geringeren Beitrag durch Zuflüsse empfängt. Einem genauen Plane, der bald nach der Einnahme der persischen Festung Baku zu Anfang dieses Jahrhunderts von der Stadt und deren nächster Umgebung von den Offizieren des kaiserlichen Generalstabes angefertigt worden war, verdanken wir den Beweis, dass das Meer die Schwelle der Pforten im Jahre 1804 bespülte, aus welchen man heute über einen sanften Abhang von 17 Faden hinabsteigt, um an das Cfer des Hafens zu gelangen. Nach einer Nivellirung vom 15. März 1853

« AnteriorContinuar »