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I.

Aeltestes Chronicon und Schenkungsbuch des Klosters

Ottenbeuren.

Herausgegeben und erläutert

von

A. Steichele.

Einleitung. 1. Geschichte der Handschrift. Die ehemalige Benediktiner-Reichsabtei Ottenbeuren bewahrte bis zu ihrer Aufhebung mit grösster Werthschätzung und Sorgfalt ein Pergament-Manuscript aus dem Mittelalter, welches alte Ueberlieferungen über die Gründung des Klosters, wichtige kaiserliche und päpstliche Privilegien, sorgsame Aufzeichnungen über Gütererwerb, und dankenswerthe Nachrichten über die früheren Aebte und Klosterschicksale enthaltend, ebenso für die Klostergemeinde und die Gerichte in Streitigkeiten über rechtliche Verhältnisse als unverwerfliches Urkundenbeweismittel in Geltung war '), als es den Chronisten für eine lange Periode die erste und fast einzige Quelle für die Geschichte des Klosters bildete. Welchen Werth das Werk aber für die oberschwäbische Provincialgeschichte überhaupt habe, ist gleichfalls längst anerkannt. In letzterer Rücksicht erbat sich dasselbe der eifrig forschende Stadtpfarrer Ignaz Meichelbeck von Kaufbeuren im Jahre 1794 vom Reichsstifte zur Benützung, und Abt Honorat Göhl sandte es ihm mit aller Freund

1) ,,Hic liber in membranis conscriptus, antiquitate plus quam Nestorius, in camera imperiali Spirensi contra D. Christophorum Fuggerum 2. Nov. 1603 et 22. Aug. 1605 productus fuit, ubi revisus et recognitus est, sicut habet die Probations- u. Exceptionsschrift fol. 16. in der Lad: Augspurg. Actionslad sub n. 18“, steht innen auf dem Deckel des Buches von einer Hand des 17. Jhdts. eingetragen.

Steichele, Arcbiv II.

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