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Sassenberch famulus cum aliis fide dignis. Datum anno domini m°ccc° tricesimo quarto feria quinta post diem beati Nycolai proxima.

Urschrift auf Pergament, zerfressen; die beiden ersten Siegel fehlen.
1) Deersheim, Pfarrdorf im Kr. Halberstadt.

1335 April 23.

2) So statt in.

78.

Das Kloster Drübeck verkauft dem Kloster Waterler eine Mühlenstelle und einen dabei gelegenen Holzfleck, welche jährlich und Mark zu Zins tragen, für 5 Mark und 1 Vierding schwarzen Silbers.

2

Fredericus prepositus, dei gratia Elyzabet abbatissa, . . priorissa totusque conuentus ecclesie sancti Viti in Drubeke recognoscimus vniuersis, quibus nosse fuerit oportunum, in hiis scriptis, quod habito pleno consensu omnium nostrorum vendidimus domino preposito et conuentui ecclesie in Waterlere quendam locum molendini et spacium lignorum, quod adiacet, de quibus annuatim habuimus dimidiam marcam et vnum quintim vsualis argenti, pro quinque marcis et vno fertone nigri argenti nobis integraliter persolutis temporibus perpetuis libere possidendum. In quorum euidens testimonium sigillum nostri conuentus presentibus duximus apponendum. Datum anno domini m°cccxxxv° in die beati Georgii martiris.

Urschrift auf Pergament; das Siegel nur noch als Bruchstück vorhanden im Gräft. H.- Arch. zu Wernigerode, s. r. B. 4. 3.55. Abschr. im Cop. CIX S. 3 im Kgl. Staats- Archiv zu Magdeburg.

1342 März 24.

79.

Gebhard und Burchard, Edle von Werberg, ertauschen vom Kloster Drübeck zwei Hufen zu Grossen - Kissleben, welche jährlich eine Mark renten, gegen eine Hufe zu Schöningen, welche dieselbe Summe giebt.

We Gheuerd vnde Borchard brodere de edelen von Werberge vnde vnsen rechten eruen bekennen in dessem openen breue alle den de on sen vnde hören, dat we hebben afgheweslet dem clostere to Drubeke tv houe op dem velde to Grothen Kysleue1 mit eghendome vnde mit alleme rechte, alse se se wente her ghehat hebben, dar man on des jares plach vore to gheuende ene mark. Dar weder gheue we on ene houe op dem velde to Scheninghe 2 vry vnde ledich met dem eghendome vnde mit alleme rechte, dar man vns des jares plach ene mark vore to gheuende, vnde willen on des rechte weren wesen. To ener betuginghe desser dingh hebbek Gheuerd vorbenômet vor mek vnde vor Borcharde mynen broder vnde vor vnse rechten erven myn yngheseghel an dessen

bref laten ghehenghet. Desser dingh sint thughe: Jordan von Wolstorp vnde Herman Rappe, borchman to Werberghe. Desse bref is ghegeuen nach godes ghebort dretteynhundert jar in dem twey vnde verteghesten jare in dem hilghen daghe to palmen.

Urschrift auf Pergament; das Siegel nur noch ein Fragment.

1) Wüstung bei dem Pfarrdorf Warberg im Herz. Braunschw. Amtsger. Königslutter. 2) Die Stadt Schöningen im Herzogth. Braunschweig.

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1342 März 24.

80.

Engelbrecht Propst, Adelheid Aebtissin, Kunne (Kunigunde) Priorin und das Kloster Drübeck überlassen den Junkern Gebhard und Burchard v. Werberg zwei eine Mark zinsende Hufen zu Kissleben gegen eine Hufe im Schöninger Felde, welche ebenfalls eine Mark zinst.

We Engelbrecht prouest, Adelheyt ebbedesche, Cvnne pryorinne vnde dar to de ganze samninghe des closters sente Vites to Drubeke bekennen openbare in dessem breue, dat we laten den edelen heren vnsem jvncheren Gheuerde vnde vnsem jvnchern Borcharde von Werberghe vnde oren rechten eruen tv houe op dem velde to Kysleue myt eghendome vnde mit allem rechte, dar man vns des jares ene marc vore gaf, vor ene houe op dem velde to Scheninghe, de se vns weder laten vry vnde eghen mit allem rechte, dar man os schal des jares weder ene marc vore gheuen. Desses sint thughe: broder Jan Lentfrides, broder Johannes vnde broder Bertram, vnses closters brodere. Dit is gheschen nach goddes jarthal dretteynhundert jar in dem andern jare vnde viertegesten, in dem palme daghe vnde mit vnses couentes yngeseghel ghevestent.

Urschrift, wovon das Siegel abgeschnitten, im Herzogl. Landes- HauptArchiv zu Wolfenbüttel, s. r. Warberg.

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Johann, Propst zu Drübeck, bezeugt, dass der Priester und Drübecker Präbendat Gunzelin auf ein Viertel des Reinekenholzes verzichtet und dafür vom Propst und Kloster zu Stötterlingenburg auf Lebenszeit das Lutteke Roden erhalten habe. Vniuersis, ad quos presens scriptum peruenerit, cupimus fore notum, quod nos Johannes prepositus dei gracia in Drubeke istis placitis interfuimus, videlicet quod Gunzelinus presbiter et nostre ecclesie predicte Drubecensis prebendarius in nostra presencia constitutus renunctiauit ac presentibus renunctiat iuri suo ac omnibus prouentibus nomine sui et omnium heredum suorum quarte parti cuiusdam silvvle dicte

Reineken holt in hunc modum, quod prepositus in Stoterlinggeburch assignauit eidem domino Ghunzelino supradicto in recompensam pretacte renunctiacionis quandam aliam siluam, que dicitur proprie dat Lutteke Rothene, quam quidem siluam sepefatus dominus Ghuntzelinus habebit ad tempora vite sue, saluo omni iure; ipso vero mortuo, quod absit, sepedicta silua Lutteke Rotene redibit ad ecclesiam Stoterlinggeburch, sicud prius fuerat, libere et solute. In huius rei euidens testimonium sigillum nostrum presentibus est appensum. Datum anno domini m°ccc quinquagesimo primo in octaua sancti Johannis babptiste. Urschrift im Königl. Staats-Archiv zu Magdeburg mit fragmentar. Propsteisiegel in rothem Wachs (abgebildet Nr. 18) s. r. Stötterlingenburg Nr. 85 und Copialb. 60 Bl. 17. Gedruckt bei v. Schmidt-Phiseld., Urkdb. v. Stötterlingenb. Nr. 118.

1355 Sept. 29.

82.

Des Klosters Drübeck Versicherung, dass die Aebtissin Lucia von Helmstedt die von den von Hessen für 8 schwarze Mark eingelösten Frucht- und Geldzinse zu Marklingerode die Zeit ihres Lebens geniessen und das Pfandrecht nach ihrem Gefallen verwenden könne.

We Ermbrecht prouest, Ermengard priorinne vnde de ganze samninghe des closteres tho Drubeke bekennet in disseme oppenem breue alle den de den lesen, horen edder sen, dat mid ganser vůlbord vser samninghe ver Lucia van Helmstede ebdessche vses closteres heft ghekoft vor achte suarte marc van Henrike van Hesnem dissen tinz, de hir na ghescreuen steyt, den Henrik van Hesnem vnde sine brodere vnde ere rechten eruen van os hadden op enne wedderkop an twen houen tho Marclingherode, de Olrikes kindere van Drubeke hebbet, vnde dar af gheuet alle jarlikes verteyn himten kornes vnde enne svarten verdingh; vnde ok van ener haluen houe, de Henrik van Hesnem vnder sek heft, vnde dar af ghift dritdehalf lot. Dit korn vnde dissen tinz scal de benomde ver Lucia van Helmstede hebben de wile se leuet. Ok scal se des macht hebben, dat se dat korn vnde tinz na erme dode mach bescheden an de samninghe vses closters, weme vnde wůr tho se wel, de wile dat de prouest vses closteres dat gůd nicht wedder en koft. Were ok, dat de prouest dat wedder kopen wolde, dat scolde he vern Lucien, edder weme se dat bescedede, vorekůndeghen tho wynachten, vnde scolde dar na tho dem neysten sente Wolburghe daghe ere achte svarte marc wedder gheuen, so were korn vnde tinz vses closteres ledich vnde los. Disser dingh sint tvighe: her Enghelbrecht, her Bartold vnde her Gunzelin prestere vnde prouende vses closteres, broder Bertram vnde andere guder lude ghenoch. Dat disse dingh vast vnde stede ghehalden werden, so gheue we dissen bref bes egeled mid vsen ingesegelen. Na der bord vses heren Jhesu Christi dusent jar

drehundert jar in deme vif vnde weftegesten (!) jare an des hilghen heren daghe sente Mychahelis.

Urschrift auf Pergament; das erste beschädigte Propstsiegel s. abgeb. Nr. 18; das letzte fehlt ganz.

Wernigerode, 1356 März 24.

83.

Konrad, Graf zu Wernigerode, übergiebt dem Kloster Drübeck das Eigenthum des von dem Propst Ermbrecht seinen Vasallen, den von Minsleben u. s. w., für 20 Mark abgekauften und dem Kloster zugeeigneten Zehnten im Dorf und Felde Steinbruch.

In nomine sancte et indiuidue trinitatis. Conradus dei gracia comes in Wernigerode omnibus in perpetuum. Facta hominum tunc permanent firmiora, cum scripture testimonio solidantur. Notum igitur esse volumus vniuersis Christi fidelibus tam presentibus quam futuris, quod cum Ermbertus prepositus ecclesie et conuentus in Drubeke quandam summam pecunie collegisset, fecit ut debuit et eam ad vsus ipsius conuentus et ecclesie conuertit et de beneplacito et licencia nostra emit decimam in villa et in campo Stenbroch a Conrado de Mynsleue aduocato et Conrado filio parui Alberti pro viginti marcis puri argenti ipsis integraliter persolutis, quam a nobis tytulo tenuerant pheodali nobisque eandem decimam simpliciter ac libere resignarunt. Nos itaque predicti prepositi et conuentus in Drubeke pium desiderium attendentes, prenotatam decimam per huiusmodi resignacionem nobis vacantem ad honorem dei omnipotentis sanctique Viti, patroni ibidem, et pro remedio anime nostre et animarum parentum nostrorum de scitu et consensu omnium heredum nostrorum et omnium, quorum consensus ad hoc de iure vel de consuetudine fuerat requirendus, dedimus et presentibus damus conuentui et ecclesie beati Viti sanctimonialium in Drubeke cum proprietate et omni iure et vtilitate et cum omnibus tam in villa quam in campis ad ipsam pertinentibus libero et iusto proprietatis tytulo, quemadmodum nos possedimus perpetue possidendam, renunciantes omni iuri, quod in ipsa habuimus seu habere possemus, nobis et heredibus nostris in sepe dicta decima nichil iuris vel vtilitatis quomodolibet reseruando, statuentes eandem ecclesiam in possessionem dicte decime corporalem, volentes nichilominus conuentum et ecclesiam sepe dictam de eadem decima sufficienter ac sollempniter warandare ac ipsam ab omni et cuiuslibet inpeticione redimere, quando quociens et vbi id a nobis fuerit requisitum. Nos vero presentem paginam inde confectam ac sigilli nostri munimine roboratam in robur validum et sufficiens testimonium huius facti erogantes, conuentui et ecclesie in Drubeke superius sepius recitate perpetuis temporibus duraturam. Acta sunt a nobis Wernigrode anno domini m'ccc quinquagesimo sexto, nono kalendas Aprilis presentibus discretis viris dominis Petro et Johanne Vinken et Ottone de Langele, canonicis sancti Siluestri in Wernigrode, ac strennuis viris

Annone de Hartesrode et Johanne de Langele militibus et Johanne monentario (!) et aliis pluribus fide dignis vocatis ad hoc specialiter et rogatis.

Urschrift auf Pergament; das Siegel Graf Konrads am Rande beschädigt. 1) Wüstes Dorf Steinbruch zwischen Drübeck und dem Anfang des Stukenbergs am Rammelsbach in der Grafsch. Wernigerode.

1359.

84.

Heise von Poelde, Bürger zu Braunschweig, bestimmt bei seiner letztwilligen Verfügung zur Feier seines Seelengedächtnisses in einer Reihe von Klöstern und geistlichen Stiftungen auch eine halbe Mark für das Kloster Drübeck.

In goddes namen. Amen. Ek Heyse van Polde sette unde wille. min testament also setten unde hebben.

Vortmer schal me gheven in de clostere, dat se miner sele dechtnisse hebben. Folgt die Stiftung je einer Mark für das Kloster to dem Rennelberghe (Kreuzkloster zu Braunschweig), die Klöster Stederborch, to dem Nigenwerke (in Goslar), Osterode. Weiter bestimmt der Erblasser: to Wicberenhusen ene halve mark, to Derneborch eyne halve mark, to Heninge ene halve mark, to Woltingerode ene halve mark, to Abbenrode ene halve mark, to Stoterlingeborch eyne halve mark, to Waterlere ene halve mark, to Drubeke ene halve mark, to sante Marienborne ene halve mark, to user vrowen berghe1 ene halve mark, den armen luden vor sente Peters dore in dat spetal ene mark.

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Nach dem Testamentsbuche der Altstadt Braunschweig von 1358 – 1446 Bl. 3 im Stadt-Archiv daselbst. Gedruckt bei v. Schmidt-Phiseldeck, Stötterlingenb. Urkdb. Nr. 132.

1) Marienberg bei Helmstedt.

2) zu Braunschweig.

1362 Februar 24.

85.

Konrad, Graf zu Wernigerode, befreit dem Kloster Drübeck einen Hof zu Wernigerode auf dem Klinte von allem Weichbildsrechte ausser der Wacht.

Uon der gnade goddes we greue Cord von Werningherode mid vnsen eruen bekennen openbare in disseme jeghenwordighen breue, dat we dor vnsen heren god hebben deme clostere to Drubeke gheeghent enen hof in der stad to Wernigherode, de gheleghen is oppe deme Klinte, vnde hadden ghewesen hern Vritzen Lowen, vnde vryet eme den vor allerleye wikbeldes rechte, ane de wachte allene. Disses sind tughe: her Hans von Langelle, her Peder deken, her Ditmer von Minsleue, her Jan Vinke, her Jan von Hadebere canonike to sente

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