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gebirge zw Chrayn vnd krabatu zwlegò die einczuge der Turckñ zw weren der gleichй mass gegn dem kunyg von Franckreich vnd widerpertigň des stuels zw Rome beschechň solt.

Ist geratslagt darzw zu antburtò die |k| mayestat hab nagstmals einen tag auf trinit. vergi hieher verrambt gehabt, sey durich Churfurstò vnd stete Potschaft vnd mit In nichs gehandelt wordò Ruhe sej durch den k. Legati kurczgsaczt vnd wenyg fursti vnd stetu verkunt vnd nach dem auf dem vergangnen tag Trinitatis kain anfanch oder Rede beschechn sey von anschlegò vnd andren Nachdem die k. maiestat nyemant do gehabt hab darauf kurfurstñ furstñ vnd stet So yeczunt erfordert vnd hie sind Iren botschaftî bettñ beuohe (?) gegebn mogň dan ob die gefoderten alle personlich enkegn werǹ mochtò sie darin webeissi der andern (?) keinen stetlich anschlag auf dewcze noczian volbringò darvmb auch der k. legat, abnemen mag, das dy geschickt botschaft dy yezunt in klainer anczal hie sind an Sunderlichen beuelhò vnd an beweysñ an der kurfurstñ furstò vnd andre des heylign Reichs verbatò vnd untertanen keinen anslagk der masă thun oder furnemen megì.

Item das aber der bästlich (bäbstlich) auch der |k| Legaten merckn das an den die yczunt In wenig anczal hie sind nichs erwindò soll das zw furdrung der sachi gdien mocht Sein sie erpitung dem k. legaten ir botschaft zw zu schickñ die sich mit sambt Im | zw der k.| mayestat fuegi sollñ die k|m| allervntertånychait zuersuchñ vnd zubitñ Nach dem die sach gros sein vnd anbessi seiner mayestat auch gmayner versamung der kurfurstñ furstñ vnd ander des Reichs verbanti nichs fruchperlichs beslosò mug werdò das sein |k|g| ein ander tag herauf In das Reich furneme, sich persönlich dar zw fuege die kurfursti vnd furstñ vnd ander des Reichs verwanten zw im voder damit Inn den sachì notturftlich mug ghandelt werdn Item Sye woltn auch Irn herschaftñ So sy mit dem k. Legaten hin ab zw vnsrem allergnädigsten herrn dem k schigktn beuolhn gebǹ wo der k. mayestat gmaint ware Imant zw vnsrem heylligu vatter dem ba(b)st vnd seiner heyllign widerbertigen zw sendñ das dan sollich Ir botschaft der k. in werbung dy an vnseren h. den ba(b)st vnd seiner widerbertign beschen solt So ferr das sein k. g. gefellig vnd gmaynt sein wolt nemen vnd hinder sich an Iren herrn bringì die als dan der k. m. legaten Ir botschaft zwschickй vnd verfertign woltà doch das das den anden kurfurstò vnd furstñ dy auf disem tag nyt gwess sind

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oder gschick habò durch die k. m. geschrybù wurde das sye dergeleich Ir botschaft an die vermeltà ende auch senden boltñ damit die ding der k. m. vnd dem heyllgen Reich zw Iren deststatlicher gehandelt wurdn wan soltñ die, so yczund auf disem tag gewesñ oder in klainer anczal ghabt habñ allain schickn möcht nyt auftraglich sein sunder mer dan widerbartign des heilligù stuels zw Rome sterckung Irs furnemens gebì. Item wo söllichs der k m gmaynt sein welt das dan ein nemlich tag vnd endt bestimbt wurde wo sollich der kurfurstă vnd furstu wotschaft vnderwegň zwsamen vnderwegò solta komen vnd war der kurfurstñ vnd furstñ botschaft guet dungkiten das sollich sendung vnuerczogenlich gschachee damit dy gesendt burdñ auf den tag den die k m herauf in das Reich furnemen wurde widerkomen vnd Relation thun muegn.

Gleichzeitige Copie. (Riedecker Archiv.)

XLVI.

Wien, 1480, 5. April.

K. Friedrich an Bürgermeister, Richter und Rath der Stadt Passau. „Ersamen Lieben getreuen. Ewr schreiben vnd gutwillig er„bietten vns von Casparn Krewczöder vnsers vnd vnserer Herschafft „Newnburg auf dem Yn widerwertigen wegen getan, haben wir ver„nomen, vnd solich Ewr gutwillig erbietten gnediclich vnd zu danck „verstannden, mit fleiss begerend, wo derselb Kreuzöder sich in die „Stat Passaw oder die gebiette dartzu gehörend thun, vnd Ir von den ,,vnsern gegen Im umb Rate Hillff vnd beistand ersucht wurdñ, Ir ,, wellet In darinn rate hillff vnd beistannd beweisen vnd euch ertzeigen, „als wir euch getrawen. Daran tut Ir vns sunder gefallen, mit gnaden gegen euch vnd gemeiner Stat Passaw zuerkennen. Geben zu Wienn ,,am Mittwoch in den Osterfeyrtagen anno etc. Lxxx. “

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Concept. Papier. Geh. Hausarchiv.

XLVII.

1480, 22. Juni.

Wir graue Johanns von Sulez Hofrichter von des allerdurchluchtigisten fursten und herren hern Fridrichs Römischen Kaisers zu

allenntzytten merer des richs zu Hungern Dalmacien Croacien etc. kunig, hertzog zu Österrich und zu Stir etc. unnsers allergnadigisten herren gewalte an siner statt uff sinem houe zu Rotwil Empieten Jorgen Burggrauen forstmaister zu Nellenburg unnsern grusz und tugen dir kund, daz wir zu gericht gesessen sind uff dem houe zu Rotwil an der offenn fryen kaiserlichen strasse uff disen tag als dirre brief geben ist, und stund vor uns uff demselben houe des Edeln Wernhers von Zimern fry vollmachtiger Procurator und clagt von dir wie daz Er gegen dir nach fryhait sag unsers gnadigen herren von Österrich etc. von dem hofgericht gewysst und das im daz glait lut der allhie gesprochen urtail nit geschickt worden sig hoffennde desshalb alhie Im zu siner clag antwurt geben und wa du das nit tugest zu dir werde gericht mit aucht und anlaitin wie recht ist. Darumb fraugten wir des rechten und ist ertailt dir solich clag und vordrung zu verkunden, die verkunden wir dir mit disen des hofgerichtz zu Rotwil geschworn botten und besigelten brief daz du dich des verantwurtest uff dem hofe zu Rotwil des nechsten hofgerichtz, so wirt uff zinstag vor Sannt Margrethentag nechstkomende, wann tattestu das nit alssdann unuertzogenlich so wurde dem vorgenanten eleger und sinem procurator an siner statt danntzumal darumb zu dir gericht mit aucht und anlaitin wie recht ist. Geben mit urtail mit des hofgerichtz zu Rotwil uffgedrucktem insigel besigelt uff dornstag vor Sannt Johannstag Baptiste anno domini etc. Lxxx.

Orig. Perg. Hinten aufgedrücktes Siegel. Geh. Hausarchiv.

XLVIII.

1480, 19. Juli.

Wir Fridreich etc. Bekennen vnd tun kunnt allermeniclich mit disem brieue. Daz vns der durchleuchtig furst Cristiern kunig zu Dennmarck Sweden vnd Norwegen, Herczoge zu Holstein etc. vnnser lieber Bruder hat furbringen lassen, Wie Er der durchleuchtigen Fürstin Dorotheen Kunigin zu Dennmarck etc. seiner elichen Gemahel an dem lannd Holstein so Er von vns vnd dem heiligen Reich zu lehen hat, Ir lebtag lanng fursehung vnd vermêcht zu tund vnd zuuerschreiben gemeint sey vnd vnns gebetten, daz wir zu solichem vnnser kaiserlich gunst vnd willen zu geben vnd dasselb vermêcht vnd verschreibung

zu confirmiren vnd zu bestetten geruchten. Also haben wir angesehen des genannten vnsers lieben Bruders des kunigs von Dennmarck bete, auch die bruderlich trew vnd fruntschafft, damit Er vns verwandt ist vnd darumb mit wolbedachtem mut gutem rat vnd rechter wissenn zu solhen fürsehungen vermecht vnd verschreibungen, so Er der gemelten seiner gemahel ir lebtag lanng auf dem vorbestimbten lannd Holstein tun wirdet vnnser kaiserlich gunst vnd willen gegeben vnd die also confirmirt vnd bestett, vergunstigen verwilligen confirmiren vnd bestetten das also von Romischer kaiserlicher macht volkomenheit wissenntlich in crafft diss briefs. Und setzen vnd wellen was der benannt vnnser lieber Bruder von Dennmarck der bemelten seiner gemahel in dem selben lannd Holstein ir lebtag lanng vermachen verschreiben vnd eingeben wirdet, daz das crefftig vnd mechtig sein, sy ir lebtag lanng dabey bleiben vnd sich des also gebrauchen vnd geniessen soll vnd möge, von allermeniclich vngehindert. Doch vnns vnd dem Reich an vnnserer kaiserlichen Oberkeit lehenschafft vnd gerechtigkeit vnuergriffennlich vnd vnschedlich. Vnd gebietten darauf allenn vnd yglichen Preleten Herren mannen den von Stetten vnd Gemeinden des gemelten lannds Holstein ernstlich vnd vesticlich mit disem brieue, daz sy die obgenannt kunigin an solhem obberürtü vermecht verschreibung vnd eingebung, so Ir der vorgenannt vnnser lieber Bruder der kunig als oberurt ist, tun wirdet, nit irren noch hindern, sonnder sy dabey Ir lebtag lanng bleiben, des also gerulich gebrauchen vnd geniessen lassenn auch Ir als getrew vndertan gehorsam vnd gewerttig seyen vnd hiewider nit tun noch yemanden zu tun gestatten in dhein weise als lieb einem yeglichen sey zu uermeiden vnser vnd des Reichs swere vngnad vnd darczu ein pen nemlich hundert marck lôttigs goldes, die ein yeder so offt der freuenlich dawider tette, halb in vnser vnd des Reichs camer vnd den anndern halben teil dem vorgenannten vnserm lieben Bruder oder der gemelten seiner Gemahel vnableslich zu bezalen verfallen sein sol. Mit vrkund diss briefs besigelt mit vnserm kaiserlichen anhanngendem Insigel. Geben in vnnserer Stat Wienn am 19 tag des monets July 1480. R. 41. Kais. 29. Hung. 22.

Concept. Papier. Geh. Hausarchiv.

XLIX.

1480, 4. September.

Wir die Gemain Judischeit von Manns und Frawen personen zu Regenspurg wonende Bekennen offenlich mit disem brieue fur uns und all unnser erben und thun kund allermenigelich, das wir rechter redlicher aufrechter schullde schuldig worden sein und gellten sollen dem Allerdurichlŵchtigisten fürsten und herren herren Friderichen | Römischen kaiser zu allentzeiten Merer des reichs zu Hungern Dalmacien Croacien etc. konig, Hertzogen zu Osterreich und zu Steyr etc. unserm allergenedigisten herren und seiner keyserlichen genaden erben zehenthawsend guter reinischer gulldein in gold, die wir seinen kayserlichen genaden oder seiner keyserlichen genaden erben oder wer uns von Iren | wegen mit disem brieue ermanet, bei unsern judischen aiden globen und sweren ausztzurichten und zu betzalen nem-lichen in einem halben jare dem negsten zway thawsent gulldein und nach auszgang desselben halben jars über anderhalb jare den negsten aber zway thawsent gulldein reinisch, darnach aines yeden jars die negsten nachein- | ander volgennde aber zwaythausent gulldein reinisch so lang bis wir oder unser erben denselben unsern allergene- digisten herren den Romischen kaiser etc. oder seiner keyserlichen genaden erben der obgemelten zehenthawsent gulldein | reinisch zu ainer yeden zeit gentzlich on allen abgang und schaden auszgericht und betzallt haben getrwlichen und ungeuerlichen. Wo wir aber auf der oberurten zeit aine oder mer der vorbestimbtten betzalung nit tåtten, das doch nit beschehen sol, alszdann sollen die andern zeit und friste auch ab sein und wir sollen und wellen den vorgenanten | unsern allergenedigisten herren den Romischen Kayser etc. oder seiner keyserlichen genaden erben der obgemelten Summ | gulldein, souil der dennoch unbetzallt auszstet von stund on alles verrer verziehen auszrichten und betzalen getrulichen und ungeuerlichen. Wo wir des aber nit tåten alszdann mag sich der yeczgenant unser allergenedigister herre der | Römisch keyser etc. oder seiner keyserlichen genaden erben oder wem sy das an Irer stat befelhen, unser aller leib hab und gutere, was wir der yetzund haben oder hinfur uberkomen on alle eruordrung des rechtens undertzichen und damit nach seiner keyserlichen genaden oder irer erben willen und wolgefallen handeln,

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