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7. (28. August 1479. Salzburg.) Schreiben Bernhard's, Erzbischofs von Salzburg, an Siegmund, Erzherzog von Österreich, auf dessen, gemäss kaiserl. Begehrens, an ihn gestellte Mahnung, sein Amt niederzulegen. Er (Bernhard) habe sich dem Kaiser gegenüber mit nichts verbunden, das Erzbisthum zu übergeben; er habe einverstandener Massen die Sache dem Capitel vorgelegt und dieses habe für sein Bleiben entschieden. Er bittet nun den Erzherzog, bei dem Kaiser dahinzuwirken, dass er die Sache auf sich beruhen lasse

19-20

8. (14. September 1479. Nürnberg.) Martin v. St. Felicitas in Schwartzach, Leonhard in Castello, Hermann zu St. Jakob bei Mainz und Bernhard in Hirsau, sowie die Äbte und Capitel der Mainzer Provinz treten dem Kaiser Friedrich das Kloster Elwangen zu Gunsten des militärischen Ordens des heiligen Georg's ab

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21-22

9. (24. November 1479. Gratz.) Ausgleichung der im Schoosse des Bisthums von Constanz zwischen Otto v. Sonnenberg, Rector, und Ludwig v. Freiberg, Provisor desselben, entstandenen Streitigkeiten und zwar im Interesse des Bisthums. Otto bleibt wahrer Oberhirt des Bisthums; Ludwig darf ihn in nichts beirren; es werden gegenseitig Quittungen deponirt; an Ludwig werden verschiedene geistliche Beneficien und Nutzniessungen übergeben. Der Kaiser und Erzherzog Siegmund von Österreich mögen bei dem h. Stuhle dahin wirken, dass zu Gunsten des Constanzer Bisthums ein Zehent von dem gesammten nichtexempten Regular- und Säcularclerus und dessgleichen von dem exempten Clerus der Constanzer Diöcese eingehoben werde. Für die Kirche zu Ehingen soll Ludwig von der Jurisdiction des Constanzer Erzbischofs befreit sein etc.

... 22-27

10. (S. D. 1479?) Einigkeits- und Freundschafts-Vertrag zwischen Papst Sixtus und Kaiser Friedrich. Freunde und Feinde des Einen sind es auch für den Andern. Der Papst schützt den Kaiser gegen alle Angriffe, überlässt ihm den Einfluss auf geistliche Besitzungen u. s. w. . . 27-29

11. (7. Jänner 1480. Neustadt.) Schreiben Kaiser Friedrich's an den Papst, worin er ihn bittet, den Dr. Lorenz Tucher, Besitzer der Pfarre St. Laurenz zu Nürnberg in seinen Rechten (Präsentation und Provision der Nürnberger Pfarrkirchen) zu beschützen und nicht anfechten zu lassen

29-30

12. (15. März 1480. Rom.) Papst Sixtus bestätigt dem Kaiser Friedrich und dem Erzh. Maximilian einige schon von früheren Päpsten verliehene Privilegien bezüglich der Trienter, Brixner, Gurker, Triester etc., dann Wiener und Neustädter Kirchen, wonach sie für jene das Präsentationsrecht hatten, diese zu Kathedralen erhoben wurden

30-32

13. (22. März 1480. Rom.) Schreiben des Papstes Sixtus an Kaiser Friedrich, worin er ihm mittheilt, dass er den Herzog Ernst von Sachsen zum Administrator der Kirche zu Halberstadt ernannt habe, und ihn bittet, demselben allen Schutz angedeihen zu lassen

32-33

14. (7. April 1480. Wien.) Schreiben Kaiser Friedrich's an den Erzbischof von St. Lucia, er möge bei dem Papste dahin wirken, dass dieser die Reformirung der Schwestern im Kloster Klingenthal bestätige

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15. (13. April 1480. Wien.) Schreiben Kaiser Friedrich's an Balthasar Haslinger, Vicar der Pfarrkirche zu Ried, und an Bernhard von Tannberg zu Aurolzmünster, sie möchten sorgen, dass Thoman Hamerstiel, Vicar der Pfarrkirche zu Gurten, diese recht verwalte und dem kais. Kellermeister Niclas Veltdorfer Rechenschaft darüber gebe ..

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16. (6. Juli 1480. Wien.) Alexander, Bischof zu Forli, setzt den Johann Lackner in die Pfarrkirche des heil. Lorenz in Absdorf, Passauer Diöcese, ein. 34-36

17. (1. August 1480. Wien.) Kaiser Friedrich an die Unterthanen und Getreuen des Stiftes Constanz, dass sie dem Ludwig von Freiberg, der dem päpstlichen und kaiserlichen in der Constanzer Streitsache gethanen Spruche zuwider in seiner feindseligen Haltung beharrt, keinen Vorschub geben, sondern dem Erwählten, Bischof Otto, anhängen sollen

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. . . 36-38

18. (5. August 1480. Rom.) Breve des Papstes Sixtus zu Gunsten des militärischen Ordens des heil. Georg's, womit er bestimmt, dass die erste Person in demselben der Erzbischof von Neustadt (ehemals Salzburger Diöcese), die zweite der Ordensmeister sei, unter Bestätigung der Einverleibung der zur Kathedralkirche erhobenen Marien-Pfarrkirche

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19. (20) (17. Aug. 1480. Rotenmann.) Wilhelm, Propst des Klosters St. Ulrich ausserhalb Neustadt (Augustiner-Orden) erhebt mit Berufung auf eine Verfügung des Erzbischofs von Salzburg, Bernhard, und im Namen des Kaisers (12. November 1478. Mon. Habsb. I. 2. pag. 828-829) die Pfarrkirche zu St. Nikolaus in Rotenmann zu einer Collegiatkirche, setzt darin den Orden der Augustiner-Mönche ein und ernennt den Propst Johann zu St. Maria ausserhalb Rotenmann zum Vorsteher derselben unter Einverleibung der früheren nun zur einfachen Capelle herabgesetzten Marien-Kirche in die Pfarre zu St. Nikolaus

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20. (19) (22. Aug. 1480. Wien.) Der Pfarrer von Krumau, Lorenz Tritanstahen, verbrieft für die kais. Bestätigung mehrerer Stiftungen in seiner Pfarre, dass in derselben für die kaiserl. Familie ein ewiger Jahrestag mit Seelenmessen und öffentlichen Gebeten gehalten werden solle bei Geldbusse

40-41 21. (30. August 1480. Wien.) Alexander, Bischof zu Forli, bestätigt die Verfügung des Propstes Wilhelm vom 17. August bezüglich der St. Nikolauspfarrkirche zu Rotenmann. (Siehe Nr. 19) 22. (23) (4. October 1480. Wien.) Kaiser Friedrich empfiehlt Andreas, Erzbischof der Kraina, a) der Benevolenz des Papstes; b) den Cardinälen

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45-46

48-49

23. (25) (12. October 1480.) Instruction für die kaiserlichen Gesandten am päpstlichen Stuhl wegen der Türkenhilfe. Sollen erklären, welche Opfer dafür der Kaiser schon gebracht habe und noch täglich bringe; 26 Generalconvente seien desswegen blos in Deutschland abgehalten worden; der Feind mache Fortschritte; jetzt eben habe der Kaiser einen Tag nach Nürnberg ausgeschrieben; er wünsche, dass auch der Papst und andere Reichsfürsten denselben besuchen möchten, um endlich die Mittel zum Türkenkriege aufzubringen. Auch sollen die Gesandten sich über das Benehmen des Königs Mathias von Ungarn beklagen, der die von Rom gegen die Türken geleisteten Subsidien dazu verwendet, den Kaiser anzugreifen, und als Vorwand angibt, dass dieser den Venetianern den Durchzug durch seine Lande nicht gestattete

50-53

24. (26) (15. October 1480. Wien.) Alexander, Bischof v. Forli, setzt Andreas Hager, Priester der Passauer Diöcese, zum Capellan der St. Annacapelle in Paumgarten ein, nachdem der Kaiser als Patronatsherr derselben ihn präsentirt hatte 54-55 25. (27) (16. October 1480. Wien.) Kaiser Friedrich ersucht Andreas, Erzbischof der Kraina, er wolle beim Papst Dispens für seinen Secretär Georg Knoringer erwirken, dass er ihn, obwohl geistliche Person, zu weltlichen, das Reich betreffenden Geschäften verwenden könne ... 55-56

26. (22) (30. October 1480. Wien.) Kaiser Friedrich thut allen seinen Ämtern kund, dass die Pfarrkirche zu St. Nikolaus nun aller Rechte der ihr einverleibten Marienkirche ausserhalb Rottenmann geniessen solle..

. 46-47

27. (29) (26. November 1480. Wien.) Kaiser Friedrich bittet den Papst, die Privilegien der Nürnberger Bürger und namentlich die Rechte des von diesen zur

St. Lorenzkirche präsentirten und beunruhigten Doctors Lorenz Tucher, aufrecht zu erhalten

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60-61

28. (30) (26. November 1480. Wien.) Der Kaiser bevollmächtigt den Erzbischof der Kraina, in der Sache der Nürnberger Bürger beim Papste und den Cardinälen kräftigst zu wirken

29. (31) (28. November 1480. Wien.) Kaiser Friedrich an den Cardinal Franz zu St. Maria in Rom.

Er habe einen Gesandten desselben nach Wunsch expedirt und erwarte von ihm, dass auch er in Seinem (des Kaisers) Verkehr mit der Curie ihm dienlich sein werde

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30. (33) (28. December 1480. Wien.) Kaiser Friedrich bittet den Papst, er möge den von ihm in die erledigte Pfarre St. Emmeran zu Regensburg eingesetzten Erhard Schambeck gegen den Regensburger Canonicus Wolfgang Ecker, der diesen an der Besitznahme hindert, in Schutz nehmen .

31. (28) (S. D. 1480.) Kaiserl. Instruction für Andreas, Erzbischof der Kraina, Gesandten an den päpstlichen Stuhl.

Der Papst möge dahin wirken, dass der aus seiner Kirche vertriebene Erzbischof von Gran, Johann, wieder eingesetzt werde.

Dass der Erzbischof von Salzburg, Bernhard, der von dem Kaiser abgefallen ist
und zu König Mathias hält, endlich zur Ausscheidung aus dem Stifte genöthigt werde.
Dann Bestätigung der Ausgleichung des Zwistes in der Constanzer Kirche.
Bestätigung des Thomas von Cili in der Constanzer Propstei.
Heiligsprechung Leopold's, Markgrafen von Österreich.

Beschützung des Sixtus Scharfenegker, kaiserlichen und erzherzoglichen Secretärs in der Präbende St. Peter junior in Strassburg, da er von einem Usurpator daraus vertrieben worden ist.

Ausfertigung von päpstlichen Bullen für mehrere Kirchen und Capellen.

Bullen zu Gunsten der Rechte der St. Cäciliennonnen für den militärischen St. Georgsorden.

Klage über Mathias, König von Ungarn, der sich feindlich gegen den Kaiser benimmt

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56-60

32. (24) (S. D. 1480?) Schreiben des Kaisers Friedrich an den Papst, worin er ihn bittet, die Propstei der Kathedralkirche zu Cöln, wenn sie erledigt wird, oder einer andern dem Markgrafen Friedrich v. Baden verleihen zu wollen (nicht „ob sanguinis communionem," sondern „ob multiplices in eo virtutes“)

33. (32) (S. D. 1480?) Kaiser Friedrich bittet den Papst, seinen Familiaren de Chateleschis, römischen Bürger, bei Erledigung eines Canonicats bedenken zu wollen

34. (1480. 1481.) Das Nonnenkloster Klingenthal bei Basel betreffende Actenstücke.

a. Die Klosterfrauen beklagen sich beim Erzherzoge Siegmund von Öster-
reich, dass sie von den Baseler Mönchen gewaltthätig behandelt und end-
lich durch ihre Umtriebe widerrechtlich reformirt worden seien. Sie bitten
den Erzherzog um seinen Schutz, wogegen sie sich verbriefen wollen, ihn
und seine Nachfolger als Castvögte und Schirmherrn des Klosters anzuer-
kennen. Auch bitten sie, dass er sich beim Kaiser und Papst um ihre
Wiedereinsetzung verwenden möge.

b. Der Rath zu Basel rechtfertigt sich vor dem Erzherzoge über die von den
Klingenthaler Kloster frauen erhobenen Anklagen. Er stellt dar, dass die
Reformation des Klosters ganz rechtlich vor sich gegangen sei, nämlich

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durch Anordnung einer Äbbtissin von Andlau, Namens Eptingen, die es von dem Baseler Rathe ordentlich begehrt. Sie habe dafür auch päpstliche Bullen erlangt, und nach ihrem Tode habe deren Bruder Peter ihren Willen und diese Bullen geltend gemacht. Die Reformation sei nun vorgenommen worden und die Klingenthaler Frauen haben sich dabei widerspenstig benommen, so dass man Gewalt brauchen musste. Das Kloster sei innerhalb 50 Jahren schon dreimal reformirt worden und nur weil es nicht mit reformirten Frauen besetzt werden konnte, habe die Reformation nie angeschlagen. Was sie gegen die Mönche vorbringen, sei unwahr. c. Wiederholtes Anbringen der Klosterfrauen von Klingenthal an Erzherzog Siegmund um Schutz und Gnade, namentlich, dass er ihnen zu ihren Renten und ausstehenden Forderungen verhelfe, sowie die Sache an den Kaiser und Papst bringe.

d. Erste Reformationsbulle in Betreff des Klosters Klingenthal. (2. August 1477.)

e. Verzichtbrief der Klosterfrauen von Klingenthal in Betreff der von den Baselern vorgenommenen Reformation, worin sie bekennen, sich aller Demonstration gegen die Organe der Reformirung enthalten zu wollen, und dass sie ihr erspartes Gut mit sich nehmen durften, vorbehaltlich der Wiederaufnahme solcher Frauen in das reformirte Kloster, welche sich nach Jahresfrist darum melden.

f. Papst Sixtus IV. approbirt die Reformation des Frauenklosters in Klingenthal durch den Provinzial des Predigerordens. (13. Februar 1480.)

g. Päpstliche Bulle gegen die ungehorsamen Frauen zu Klingenthal. (7. April 1480.)

h. Schreiben des Kaisers an Erzherzog Siegmund von Österreich. Er möge es bei der Reformation des Frauenklosters zu Klingenthal bewenden lassen und den Provinzial und die Reformirten schützen. (Wien, 13. April 1480.) i. Schreiben ähnlichen Inhalts von Seite des Papstes an Erzherzog Siegmund, (10. Mai 1480.)

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k. Ludwig Bischof zu Constanz erklärt, dass er, anfänglich mit der ohne seine Einwilligung vorgenommenen Reformation des Frauenklosters zu Klingenthal nicht einverstanden, sich mit den Frauen gütlich vereinigt habe gegen eine jährliche Pension von fünf Gulden, und so verzichte er für sich und seine Nachfolger auf die Gerechtigkeiten, welche er gegenüber dem Kloster und dessen Frauen bisher gehabt. (26. Juli 1480.)

1. Postscript zu einem Schreiben an Erzherzog Siegmund von Österreich. (Von ? und wann?) Wird gebeten, die Reformation eines Klosters, nämlich Adlhausen, aufrecht zu erhalten, da sie nach dem Tode der Priorin zu verfallen drohe. (1480?)

m. Schreiben des Kaisers an Erzherzog Siegmund von Österreich, worin er von ihm verlangt, dass er, seinem Willen gemäss, die reformirten Frauen des Klosters zu Klingenthal schütze und nicht gestatte, dass Jemand sie in ihren Renten und Forderungen kränke, wie es schon vorgekommen. (16. Februar 1480.)

n. 1) Schreiben Erzherzog Siegmund's von Österreich an den Prior des Predigerklosters zu Basel, worin er in Sachen des Frauenklosters Klingenthal auf einen Tag vor ihn geladen wird.

2) Schreiben Erzherzog Siegmund's von Österreich an den Landvogt im Elsass. Mittheilung dieser Vorladung und dass er bis zum Austrag der Monumenta Habsburgica. I. 3.

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Sache die Renten und Gülten der Klosterfrauen mit Beschlag belege.
(6. Juni 1481.)

o. 1) Die Klosterfrauen zu Klingenthal bitten den Erzherzog Sigmund von
Österreich, er möge sie wieder in ihr Gotteshaus kommen lassen und
nun auch gegen den ihnen abwendig gemachten Bischof von Constanz,
sowie im Bezuge ihrer Renten schützen.

2) Erzherzog Siegmund sendet dieses Gesuch an seine Räthe in Inspruk,
mit dem Befehle, sie mögen sorgen, dass seiner Oberherrlichkeit be-
züglich des Klosters Klingenthal kein Abbruch geschehe, und die Sache
auf dem anberaumten Tage ordentlich verhören. (26. Juli 1481.)
p. Dank der Klosterfrauen zu Klingenthal an Erzherzog Siegmund für Wieder-
einsetzung in ihr Kloster und Bitte um ferneren Schutz. (13. Nov. 1482.) 63-95

II. Deutsches Reich.

(Genua und Florenz.)

1479-1480.

Nr. XXXV-LIX. Pag. 99-153.

35. (28. Februar 1479.) Die Vertreter des florentinischen Volkes danken dem Kaiser Friedrich für seine friedliche Gesinnung, deren Aufrechthaltung im Namen der Welt und der Christenheit sie wünschen. Sie selbst seien nur für den Frieden und verabscheuen den Krieg. So denken auch ihre Bundesgenossen. Und diese mit ihnen stehen dem Kaiser zu Diensten, wenn er gegen Friedensstörer auftritt. 36. (11. März 1479. Gratz.) Kaiser Friedrich schreibt nach Regensburg um für seinen Kellermeister, Fritz Frischmann, den er mit Urlaub nicht weglassen kann, eine dort ausstehende Geldschuld einzutreiben

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37. (14. Mai 1479. Gratz.) Schreiben Kaiser Friedrich's an Herzog Albrecht zu Bayern. Er möge eine Steuer, die er auf Gründe des Reichslehens Tegernheim ungebührlich gelegt und darum man sich bei ihm, dem Kaiser, beschwert hat, wieder aufheben

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38. (18. Mai 1479. Gratz.) Schreiben Kaiser Friedrich's an den Rath der Stadt Regensburg. Er möge sorgen, dass ein Jude und eine Jüdin, die bei ihnen gefangen liegen, nicht misshandelt und getödtet werden. .

39. (2. Juni 1479. Zürch.) Die Eidgenossenschaft an Kaiser Friedrich. Protestirt gegen die Ansprüche des Grafen Sigmund von Lupfen auf die Oberherrlichkeit der Gehölze von Randen, Gatterholz und Westerholz, rücksichtlich deren der Streit anhängig ist und sie sich auf alte Rechte beruft..

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40. (16. August 1479. Vaihingen.) Eberhart der ältere Graf zu Würtemberg erklärt sich gegen den Kaiser bereit, einen Zwist mit Sigmund Erzherzog von Österreich durch Vermittelung des Bischofs von Augsburg auszugleichen

41. (44) (1479.)

das

a. Instruction für die auf den Nürnberger Tag gesendete kaiserliche
Botschaft. Sie solle den deutschen Fürsten das Elend schildern,
durch die wiederholten Türkeneinfälle dem Lande bereitet wird und nur
um 6000-7000 Mann Reichshilfe ansuchen. Die Türken stehen eben in
Croatien zum Losbrechen bereit.

b. Botschaft des Erzherzogs Maximilian an die Fürsten in Nürnberg. Sucht
Hilfe gegen den König von Frankreich. Des Kaisers Forderung (6000—

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