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R13 880

Archiv

für

österreichische Geschichte.

Herausgegeben

von der

zur Pflege vaterländischer Geschichte aufgestellten Commission

der

kaiserlichen Akademie der Wissenschaften.

Vierundsechzigster Band.

Zweite Hälfte.

Wien, 1882.

In Commission bei Carl Gerold's Sohn

Buchhändler der k. Akademie der Wissenschaften.

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Ich übergebe hiemit die Geschichte des mehr als zehnjährigen Temporalienstreites des Erzherzogs Ferdinand mit dem Cardinal Ludwig von Madruz, Bischof von Trient, der Oeffentlichkeit.

Bei der Suche nach archivalischem Materiale zu einer Geschichte dieses tirolischen Landesfürsten überzeugte ich mich bald, dass dasselbe für diesen seinen Streit mit Trient in so reichlicher Fülle vorhanden sei, dass dessen vollständige Verwerthung in einer zusammenhängenden, durch einzelne allzubreit angelegte Episoden nicht zerrissenen Geschichte der Gesammtregierung dieses Fürsten nicht wohl möglich sei. Daher glaubte ich die Mühe nicht scheuen zu sollen, diesen Abschnitt als ein selbständiges Ganzes zu behandeln, umsomehr, als er ein nicht ganz unwillkommener Beitrag zur Landes- sowohl als auch zur Zeitgeschichte sein dürfte, der namentlich Einschlägiges liefert zu den kirchlich-politischen Verhältnissen jener Epoche. Der weitaus grösste Theil des Quellenmaterials ist den verschiedenen Abtheilungen des k. k. Statthaltereiarchivs in Innsbruck (St.-A.) entnommen, zu welchem manche ergänzende Notizen des Museums in Innsbruck (Innsb. M.), der Universitätsbibliothek daselbst (U. B.) und der k. k. Hofbibliothek in Wien (W. H. B.) aus deren handschriftlichen Schätzen hinzugenommen worden sind. Eine kürzere, die Hauptmomente des Streites und diesen selbst in seiner Bedeutung würdigende Zusammenfassung, welche auf dem hier Gebotenen beruht, gedenke ich in einer möglichst bald zu publicirenden Geschichte des Erzherzogs Ferdinand zu geben.

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